Heute ist der 2.07.2026 und in Starnberg gibt es Neuigkeiten, die die lokale Schulgemeinschaft und die Stadtverwaltung auf Trab halten. Der Landkreis Starnberg hat die Übernahme des Starnberger Gymnasiums zum 1. August 2027 in Planung, was eine Menge Fragen aufwirft. Die Gespräche zwischen Stadt und Landkreis zur Übergabe begannen bereits im November 2025, und es scheint, als ob hier einiges auf dem Spiel steht – vor allem, wenn es um die Sicherheit und den Zustand der Gebäude geht.

Ein zentraler Punkt dieser Diskussion ist der Bauunterhalt, insbesondere der Brandschutz. Ein Gesamt-Brandschutzplan für den Gymnasiums-Komplex soll erstellt werden, denn die Sicherheit der Schüler und Lehrer hat schließlich oberste Priorität. Ein Blick auf die lange Mängelliste zeigt, dass die Sanierungsbedarfe bereits jetzt auf dem Tisch liegen. Die Generalsanierung der Turnhalle, die Statik der Tiefgaragendecke und defekte Regenwasserleitungen sind nur einige der Punkte, die dringend angepackt werden müssen. Und dann gibt es da noch die IT-Infrastruktur – ein leidiges Thema, das ebenfalls auf der Agenda steht.

Sanierungskosten und Herausforderungen

Die Kosten für die Sanierungsmaßnahmen schätzen Experten auf etwa vier Millionen Euro. Das klingt erstmal viel, aber wenn man bedenkt, dass der bauliche Zustand des Gymnasiums seit den 1970er Jahren eher suboptimal ist, wird klar, dass hier dringend Handlungsbedarf besteht. Die Stadt hat bereits ein Architekturbüro beauftragt, um die Planung für die notwendigen Arbeiten voranzutreiben. Ein Wasserrohrbruch im Dezember hat den Druck auf die Stadtverwaltung nur verstärkt, denn die Generalsanierung dieses Bauteils wird auf etwa 1,8 Millionen Euro geschätzt. Ein weiteres Beispiel dafür, wie schnell aus kleinen Problemen große Herausforderungen werden können!

Der Stadtrat hat sich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Die Schule soll in besserem Zustand an den Landkreis übergeben werden als das Gymnasium in Tutzing. Das ist eine hohe Messlatte, vor allem, wenn man die Bedenken der Ausschussmitglieder bezüglich des baulichen Zustands und des Sanierungsbedarfs berücksichtigt. Landrat Stefan Frey beruhigt zwar, dass der Sanierungsbedarf nicht so umfangreich wie in Tutzing sei – wo ein kompletter Neubau im Raum steht – doch die Stadtverwaltung muss dennoch alle Register ziehen, um der Verantwortung gerecht zu werden.

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Der Weg zur Übernahme

Ende September soll ein Ortstermin mit dem Ministerialbeauftragten, der Schulleitung und der Stadtverwaltung stattfinden, um die „schulische Notwendigkeit“ für die Generalsanierung zu klären. Die Förderzusage des Freistaats hängt von dieser Notwendigkeit ab, und eine endgültige Aussage steht noch aus. In der Zwischenzeit wird das Thema Miet- und Pachtverhältnisse, beispielsweise für den Mensabetrieb und die Hausmeisterwohnung, heiß diskutiert. Die Hausmeisterstellen sollen neu ausgeschrieben werden, da die aktuellen Angestellten der Stadt sind. Und auch hier gibt es Unsicherheiten: Ob die Stadt Starnberg die Verantwortung als Sachaufwandsträger zum 1. Januar 2023 an den Landkreis abgeben kann, bleibt unklar.

Für die Schüler und Lehrer des Starnberger Gymnasiums bleibt abzuwarten, wie sich die Situation entwickeln wird. Die Schulgemeinschaft hofft auf positive Veränderungen und bessere Unterrichtsbedingungen, denn letztendlich hat Bildung einen hohen Stellenwert. Bessere Bildung kann schließlich zu besseren Lebenschancen führen. Das Engagement der Stadt und des Landkreises könnte der Schlüssel sein, um diese Ziele zu erreichen – auch wenn der Weg dorthin steinig und herausfordernd ist.

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