Heute ist der 30.06.2026 und die Menschen im Landkreis Starnberg dürfen sich über spannende Neuigkeiten in Sachen erneuerbare Energien freuen! Die installierte Fotovoltaikleistung hat sich im Jahr 2025 um rund 31 Megawatt erhöht und steht nun bei stolzen 153 Megawatt. Das ist, ganz ehrlich gesagt, ein beeindruckender Zuwachs, der theoretisch eine Stadt mit rund 50.000 Einwohnern mit Strom versorgen könnte. Wenn man sich das mal auf der Zunge zergehen lässt – das ist schon eine Hausnummer!

Bis zum Jahr 2035 strebt der Landkreis Klimaneutralität an. Ein ambitioniertes Ziel, das nicht nur auf dem Papier steht, sondern auch durch konkrete Maßnahmen untermauert wird. Die lokale erzeugte klimaneutrale Energie soll dabei die benötigte Energiemenge nicht übersteigen. Und die Zeichen stehen gut: Laut dem aktuellen Energiebericht könnte eine Strombedarfsdeckung von 73 Prozent erreicht werden, wenn alle geplanten Windräder und Freiflächenfotovoltaikanlagen in Betrieb gehen und sich die Solardachfläche bis dahin verdoppelt. Das klingt fast zu schön, um wahr zu sein!

Die E-Mobilität nimmt Fahrt auf

Und während die Sonne strahlt, heizen sich die Straßen auf: Die Zahl der Elektro-, Hybrid- und Plug-in-Hybridfahrzeuge im Landkreis ist im vergangenen Jahr um 20 Prozent gestiegen. Ende 2025 waren bereits 5907 Elektro-Fahrzeuge, 2586 Plug-in-Hybride und 6656 Fahrzeuge mit kombiniertem Antrieb zugelassen. Da fragt man sich doch, ob wir bald alle mit einem E-Auto durch die Gegend düsen! Der Stromverbrauch je Einwohner stieg 2024 um etwa ein Prozent im Vergleich zu 2023. Einzig in Gauting, Krailling, Seefeld und Wörthsee war ein Rückgang zu verzeichnen. Weßling führt hingegen die Liste mit dem höchsten Pro-Kopf-Stromverbrauch an – dank des Bedarfs von Industrie und Gewerbe.

Die Energiewende hat im Landkreis Starnberg also ordentlich Fahrt aufgenommen. Der Gasverbrauch bleibt konstant, und Gas- sowie Ölheizungen dominieren nach wie vor den Heizungsmarkt. Aber es gibt Lichtblicke: Im Jahr 2025 wurden rund 100 Gigawattstunden Solarstrom ins Netz eingespeist, was etwa einem Fünftel des gesamten Stromverbrauchs entspricht. Das ist doch schon mal ein Schritt in die richtige Richtung. Dennoch liegt der Landkreis mit einem Anteil von 28 Prozent erneuerbarer Energien am Stromverbrauch unter dem Bundesschnitt von 55 Prozent. Hier gibt’s also noch Luft nach oben!

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Ein Blick in die Zukunft

Im Rahmen der Präsentation des Energieberichts 2026 durch das Landratsamt im Mobilitäts- und Umweltausschuss des Kreistages am 18.06.2026 wird deutlich, dass die Entwicklung in der Energiewende zwar langsam voranschreitet, jedoch stetig Fortschritte erzielt werden. Die Gemeinde Berg, zum Beispiel, produziert mittlerweile fast so viel erneuerbaren Strom, wie sie verbraucht. Das gibt Hoffnung und zeigt, dass es auch anders geht! Zudem ist der Zuwachs bei Photovoltaik-Anlagen nicht zu übersehen: Der Landkreis hat mittlerweile etwa 3.700 PV-Anlagen, was einen Anstieg um 400 im Vergleich zum Vorjahr darstellt. Das Potenzial freier Dachflächen für Solaranlagen ist dabei noch lange nicht ausgeschöpft.

Die CO2-Emissionen im Landkreis sind seit 2013 um 10,8 Prozent gesenkt worden, was uns ein bisschen besser schlafen lässt. Die durchschnittlichen Emissionen liegen bei knapp 8 Tonnen pro Einwohner und Jahr – im Bundesdurchschnitt. Und das, während über 50 Prozent des Energieverbrauchs immer noch auf Heizung entfällt. Ein bisschen mehr Schwung in der Heizungsrevolution könnte also nicht schaden! Die Pläne für Bürgersolaranlagen in Tutzing und Pöcking sowie eine Agri-PV-Anlage in Hochstadt sind vielversprechend und könnten das Bild der erneuerbaren Energien im Landkreis weiter aufhellen.

Die Erneuerbaren Energien sind also auf einem guten Weg, auch wenn es noch viel zu tun gibt. Aber mit der steigenden E-Mobilität und dem Zuwachs an Photovoltaik-Anlagen könnte Starnberg bald ein Vorreiter in Sachen Klimaschutz werden. Und wer weiß, vielleicht wird die Sonne bald noch mehr als nur ein schöner Anblick am Himmel für uns!

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