Heute, am 4. Mai 2026, wird der Landkreis Schwandorf von einem dramatischen Waldbrand in seinen Bann gezogen. Zwischen Schwarzach bei Nabburg und Willhof, in einer malerischen Hanglage entlang der Staatsstraße 2159, brach am Montag ein Feuer aus, das sich schnell ausbreitete und etwa 5000 Quadratmeter Waldfläche in Flammen setzte. Ein Szenario, das selbst den erfahrensten Einsatzkräften ein mulmiges Gefühl im Bauch beschert.
Die Alarmierung der Feuerwehren erfolgte kurz vor 15 Uhr. Rund 300 Einsatzkräfte von 23 Feuerwehren rückten an, um der drohenden Gefahr Herr zu werden. Ein Luftbeobachter aus Schmidgaden hatte die Einsatzkräfte präzise zum Brandort geleitet. Die Zufahrtsstraßen und der betroffene Abschnitt der Staatsstraße 2159 mussten für die Dauer des Einsatzes gesperrt werden – kein Durchkommen für Schaulustige oder unbeteiligte Verkehrsteilnehmer!
Einsatz und Unterstützung
Mit vereinten Kräften wurde das Feuer gegen 16 Uhr unter Kontrolle gebracht und schließlich gelöscht. Doch die Nachlöscharbeiten zogen sich über mehrere Stunden, denn Glutnester mussten gründlich überwacht und beseitigt werden. An dieser Stelle muss man die Zusammenarbeit aller Beteiligten hervorheben: Neben den Feuerwehren waren auch die Bergwacht, der Einsatzleiter des Rettungsdienstes und die Johanniter-Unfall-Hilfe mit von der Partie. Landwirte, die ihre Maschinen für den Wassertransport zur Verfügung stellten, leisteten ebenfalls einen wichtigen Beitrag. So wurde die Wasserversorgung durch einen Pendelverkehr mit Löschfahrzeugen sichergestellt – ein echter Kraftakt!
Die Einsatzleitung hatte Kreisbrandrat Christian Demleitner inne, unterstützt von Kreisbrandinspektor Helmut Schatz und einem Team aus sechs Kreisbrandmeistern. Auch die Bürgermeister von Schwarzach und Altendorf sowie Landrat Thomas Ebeling ließen es sich nicht nehmen, vor Ort zu sein und sich über den Stand der Dinge zu informieren. Ebeling sprach den Einsatzkräften seinen Dank für ihren schnellen und engagierten Einsatz aus – das ist in solchen Momenten mehr als nur ein freundliches Wort!
Brandursache und Vorsicht
Zur Brandursache und dem entstandenen Schadenshöhe gibt es bisher noch keine Informationen. Die Polizei Nabburg hat die Ermittlungen aufgenommen. Komischerweise gab es erst am Freitag einen weiteren Waldbrand im Taxöldener Forst bei Bodenwöhr. Die Feuerwehr und die Polizei rufen eindringlich zur Vorsicht auf. Gerade jetzt, wo die Temperaturen steigen und die Waldbrandgefahr zunimmt, sollte jeder von uns achtsam sein.
Es ist erschreckend, wie schnell sich solche Situationen entwickeln können. Ein paar Funken, und schon steht ein ganzer Wald in Flammen. Das macht deutlich, wie wichtig die schnelle Reaktion der Einsatzkräfte ist. Wir danken all jenen, die im Einsatz waren und ihr Leben riskieren, um unsere Natur und unsere Heimat zu schützen!