Am 3. Mai 2026, in Schwandorf, war die Luft dick von Anspannung und Nervosität. Der TB 03 Roding hat nach einem dramatischen Spiel gegen den SV Schwandorf-Ettmannsdorf nicht nur wertvolle Punkte verloren, sondern auch die Hoffnung auf eine Relegation in der Landesliga Mitte weiter geschmälert. Mit einem Endstand von 2:3 (2:1) ist der direkte Abstieg nun besiegelt. Trainer Andreas Klebl gibt sich zwar kämpferisch, doch er räumt ein, dass die Illusionen schwinden. Trotzdem, die Hoffnung stirbt zuletzt!
Bereits in der 6. Minute zeigten die Gäste durch Rothut, dass sie nicht zum Spaß hier waren. Doch Roding ließ sich nicht beirren. In der 18. Minute war es Mujcinovic, der nach einer präzisen Flanke von Lehner den Ball zum 1:0 ins Netz beförderte. Die Stimmung auf den Rängen war euphorisch, doch der Jubel währte nicht lange. Nur sechs Minuten später erzielte Stowasser den Ausgleich für die Gäste. Ein echter Nackenschlag, der die Rodinger nicht aus dem Konzept bringen sollte.
Ein Spiel voller Wendungen
Es ging hin und her! Wolfram, der Keeper von Roding, hielt in der 24. Minute einen gefährlichen Schuss von Stowasser und rettete damit die Führung. Die Rodinger forderten in der 25. Minute vehement einen Elfmeter, als Mukulu im Strafraum gefoult wurde, doch der Schiedsrichter sah das anders. In der 37. Minute klärte Wolfram einen Freistoß zur Ecke – die Anzeichen waren da, dass es ein echter Fight werden würde. Und das sollte sich bewahrheiten: In der Nachspielzeit der ersten Hälfte sorgte Djavidani mit einem Schuss ins obere Eck für das 2:1.
Doch die zweite Halbzeit begann, und der Schock folgte auf dem Fuß! In der 58. Minute wurde Mukulu erneut im Strafraum gefoult, aber der Schiedsrichter ließ weiterspielen. Und was passiert? Schmidt erzielt im Gegenzug das 2:2, nachdem ein Schuss unhaltbar abgefälscht wurde. Ein klassisches Beispiel dafür, wie schnell sich das Blatt wenden kann. Mujcinovic, der in der 72. Minute freistehend eine große Chance vergab, schoss den Keeper an – so schnell kann das Glück verfliegen.
Sechs-Punkte-Spiel gegen Teisbach
Das nächste Spiel wird entscheidend sein. Andreas Klebl bezeichnet das Duell gegen den FC Teisbach als Sechs-Punkte-Spiel. Beide Teams liegen nur einen Punkt auseinander. Für Roding heißt es jetzt: Zähne zusammenbeißen und alles geben! Der Druck ist enorm, denn die Konkurrenz schläft nicht. Während Roding gegen Teisbach antritt, spielt der FC Kosova Regensburg parallel gegen SC Luhe-Wildenau – ein weiteres spannendes Duell, das die Tabellenlage beeinflussen könnte.
Die momentane Situation ist bitter für Roding, das sich nun in einem Dreikampf um den Verbleib in der Liga befindet. Die anderen teilnehmenden Mannschaften sind der FC Teisbach und der FC Kosova Regensburg. Es wird ein heißer Tanz, und Roding muss alles auf eine Karte setzen, um die Chance auf den Klassenerhalt zu wahren. Die kommenden Spiele versprechen Spannung pur!