Heiners: Neu-Ulm investiert in die Zukunft trotz steigender Kosten
Heute ist der 10.07.2026 und Neu-Ulm steht vor einer spannenden, wenn auch etwas kostspieligen Entwicklung. Das Projekt Heiners, das als echtes Herzstück der Stadt geplant war, wird nun um mehrere Millionen Euro teurer als ursprünglich gedacht. Statt der anvisierten 63 Millionen Euro sind die Kosten mittlerweile auf etwa 70 Millionen Euro angestiegen. Ein ganz schöner Brocken, wenn man bedenkt, dass die Stadt Neu-Ulm jetzt bereit ist, bis zu sechs Millionen Euro zusätzlich zur Verfügung zu stellen!
In einer nicht öffentlichen Sitzung hat der Stadtrat beschlossen, der Entwicklungsgesellschaft Neu-Ulm Genussrechtskapital in Höhe von bis zu vier Millionen Euro bereitzustellen. Und falls nötig, können sogar noch einmal bis zu zwei Millionen Euro bereitgestellt werden. Das sind ja ganz schön viele Nullen! Und für die kurzfristige Liquidität – ich meine, man weiß ja nie, wie schnell die Baukosten steigen können – wurde auch die Möglichkeit eines Gesellschafterdarlehens ins Spiel gebracht.
Was steckt hinter dem Heiners-Projekt?
Das Heiners wird ein multifunktionales Gebäude, das die Stadtbücherei, einen Generationentreff, Wohnungen, Büros und das koreanische Restaurant „Ömi Korean BBQ“ beherbergen wird – klingt nach einem bunten Mix! Ursprünglich war die Eröffnung für Ende September vorgesehen, und trotz der Verzögerungen und der gestiegenen Kosten sind die Vorfreude und die Erwartungen hoch.
Die Gründe für die Mehrkosten sind schnell erklärt: Zeitverzug und steigende Baupreise haben den ursprünglichen Finanzrahmen sprengen lassen. Die Stadt Ulm hat in der Vergangenheit bereits mehrfach Genussrechte im zweistelligen Millionenbereich an die Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm gewährt, was zeigt, dass es ein bewährtes Mittel ist, um Projekte zu stemmen. Immerhin ist die Entwicklungsgesellschaft Neu-Ulm eine hundertprozentige Tochter der Stadt, was die Sache irgendwie auch persönlicher macht.
Ein Blick in die Zukunft
Die Mehrkosten waren bereits im Haushalt 2026 eingeplant, also keine Panik, liebe Bürger! Dennoch bleibt abzuwarten, wie sich das Projekt Heiners letztlich entwickeln wird. Es wird spannend zu beobachten sein, ob die Stadt mit den zusätzlichen Geldern die geplanten Funktionen pünktlich umsetzen kann. Es ist ein bisschen wie beim Kochen: Manchmal braucht es einfach etwas mehr Zeit und die richtigen Zutaten, um ein richtig gutes Gericht auf den Tisch zu bringen.
Die Stadt Neu-Ulm hat sich viel vorgenommen – und auch wenn die finanziellen Hürden hoch sind, bleibt die Hoffnung auf einen Ort, der Generationen verbindet und neue Impulse für das Stadtleben gibt. Man darf gespannt sein, wie sich das Heiners entwickeln wird und welche Geschichten in den kommenden Jahren dort erzählt werden. Vielleicht wird es ja bald ein beliebter Treffpunkt für Jung und Alt, wo die Nachbarn ins Gespräch kommen und gemeinsam das Leben genießen können.
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