Ulm und Neu-Ulm: Wo Tradition auf Wirtschaftswunder trifft
Heute ist der 10.07.2026, und wir werfen einen Blick auf die wirtschaftliche Landschaft von Ulm und Neu-Ulm. Hier, wo der Donaufluss sanft plätschert und altehrwürdige Gebäude Geschichten erzählen, pulsiert das Leben nicht nur in den malerischen Gassen, sondern auch in den zahlreichen Betrieben, die die Region prägen. Ulm steht mit einer beeindruckenden Wirtschaftsleistung auf dem 13. Platz der deutschen Landkreise – nicht schlecht, oder? Mit einem BIP von 89.258 Euro pro Einwohner kann man hier wirklich von einem florierenden Standort sprechen. Und das Beste: Die Arbeitslosenquote liegt bei nur 3,9 %, während der deutschlandweite Durchschnitt bei 6,2 % schwebt. Hier scheint also alles ein wenig besser zu laufen.
Unter den größten Arbeitgebern der Region sticht das Universitätsklinikum Ulm hervor. Mit etwa 8.500 Mitarbeitenden ist es nicht nur ein wichtiger Arbeitgeber, sondern auch ein Lebensretter für viele. Jedes Jahr werden fast 56.000 stationäre Patienten behandelt – eine wahre Herausforderung, die die engagierten Teams jeden Tag meistern. Und die Zahlen hören hier nicht auf: Über 270.000 ambulante Fälle pro Quartal! Der Campus Nord Oberer Eselsberg, der seit Januar zum Klinikum gehört, bringt frischen Wind und neue Möglichkeiten. Hier wird nicht nur geheilt, sondern auch gelernt, mit rund 4.000 Studierenden an der Medizinischen Fakultät und weiteren 850 Auszubildenden an der Akademie für Gesundheitsberufe.
Die großen Player der Region
Die Wieland Gruppe, gegründet im Jahr 1820, kann ebenfalls auf eine beeindruckende Geschichte zurückblicken. Mit einem Jahresumsatz von über 5 Milliarden Euro und etwa 3.750 Mitarbeitenden in der Region ist sie ein echter Wirtschafts-Riese. Weltweit sind es sogar 9.600, die für den Erfolg des Unternehmens arbeiten. Hier wird nicht nur Metall verarbeitet, sondern auch Innovation großgeschrieben.
Die Universität Ulm, ebenfalls ein Schwergewicht in der Region, beschäftigt rund 4.000 Mitarbeitende und bietet über 60 Studiengänge an – ein wahres MINT-Paradies! Mit etwa 10.000 Studierenden ist der Campus ein Ort voller Ideen und kreativer Köpfe, die die Zukunft gestalten wollen.
Und auch die Hensoldt AG, die erst 2017 gegründet wurde, hat sich in Ulm fest etabliert. Mit etwa 3.000 Mitarbeitenden hat sie sich auf Radartechnik und elektronische Kampfführung spezialisiert. Ein spannendes Feld, das sicherlich auch in den kommenden Jahren an Bedeutung gewinnen wird.
Die Stadtverwaltung Ulm beschäftigt rund 2.800 Menschen, die sich um die verschiedenen Anliegen der Bürger kümmern. In 135 Berufsfeldern sind hier 13 % Beamte und 87 % Angestellte tätig, wobei der Frauenanteil bei beeindruckenden 65 % liegt. Das zeigt, dass hier nicht nur Verwaltungsarbeit geleistet wird, sondern auch auf Gleichstellung Wert gelegt wird.
Die Zwick Roell Gruppe ist mit etwa 1.800 Mitarbeitenden in der Werkstoffprüfung aktiv und global in 55 Ländern vertreten. Ihre Maschinen sind nicht nur in Deutschland, sondern auch international gefragt. Und nicht zu vergessen Teva Ratiopharm, gegründet 1973 in Ulm, mit rund 2.900 Mitarbeitenden. Als Teil des Pharmakonzerns Teva ist sie in der Gesundheitsbranche nicht wegzudenken und beschäftigt weltweit etwa 40.000 Menschen.
Zu guter Letzt gibt es noch SETRA – Daimler Trucks, die in Neu-Ulm ansässig sind und etwa 3.600 Mitarbeitende beschäftigen. Sie sind nicht nur für die Produktion von Bussen verantwortlich, sondern haben auch den ersten elektronisch betriebenen Überlandbus entwickelt. Eine spannende Zukunftsperspektive, die hier auf die Straßen gelenkt wird!
Ulm und Neu-Ulm sind also nicht nur Orte mit viel Geschichte und Kultur, sondern auch pulsierende Wirtschaftsstandorte, die sich kontinuierlich weiterentwickeln. Die Mischung aus Bildung, Industrie und Gesundheitswesen macht die Region zu einem besonderen Platz, an dem Arbeit und Leben harmonisch miteinander verbunden werden. Man kann nur hoffen, dass dieser positive Trend anhält und weiterhin viele Menschen hier ihren Lebensunterhalt verdienen können. Das ist schließlich der Schlüssel für eine blühende Gemeinschaft!
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