Am kommenden Samstag um 12 Uhr fällt der Startschuss für das mit Spannung erwartete 55. Turnier um den Stadtpokal in Ulm und Neu-Ulm. Unter der Regie von Edin Mandzukic, der eine ganz besondere Verbindung zur Anlage des VfB Ulm hat—schließlich verbrachte er dort eine großartige Jugendzeit—wird die Veranstaltung zum zentralen Treffpunkt für die Fußballfamilie der beiden Städte. Mandzukic, der die Organisation übernommen hat, möchte den Charakter dieses Traditionsturniers bewahren und ist gleichzeitig offen für frische Ideen. Das ist doch mal eine spannende Kombination!

Insgesamt 18 Teams werden in vier Gruppen um den Titel kämpfen, was im Vergleich zu früheren Jahren ein etwas verkleinertes Teilnehmerfeld darstellt. Der Rasen hat unter den extrem warmen und trockenen Wetterbedingungen gelitten, was die Spieler wohl auch zu spüren bekommen werden. Die Spielzeit in der Gruppenphase wurde auf 2 x 40 Minuten erhöht, damit die Begegnungen mehr den Charakter von Vorbereitungsspielen annehmen. Und das Beste? Die Zahl der möglichen Auswechselspieler wurde von fünf auf sieben angehoben. Das lässt auf jede Menge frischer Wind auf dem Platz hoffen!

Ein Blick zurück in die Geschichte

Der Stadtpokal hat eine stolze Tradition, die bis ins Jahr 1970 zurückreicht. Damals ins Leben gerufen von Franz Werner und Eugen Dangel, fand das erste Turnier vom 15. bis 20. Juni statt und wurde vom VfL Ulm ausgerichtet. Acht Vereine nahmen daran teil, und der ESC Ulm krönte sich zum ersten Sieger, nachdem er den TV Wiblingen im Elfmeterschießen besiegte. Ein echtes Spektakel, das den Grundstein für die kommenden Jahrzehnte legte.

Franz Häußler übernahm ab 1992 die Organisation des Stadtpokals und sorgte dafür, dass alles reibungslos ablief. Seine Leidenschaft und sein Engagement für das Turnier waren bemerkenswert. Neu-Ulmer Vereine wurden bis 2002 eingeladen, doch erst 2003 wurde die Stadt Neu-Ulm auch offiziell im Namen integriert. Nach dem plötzlichen Tod von Häußler im Jahr 2018 übernahm Edin Mandzukic die Zügel und bringt frische Ideen sowie seine Erfahrung in die Turnierorganisation ein.

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Die Favoriten und die Teilnehmer

In diesem Jahr sind nur drei bayerische Vertreter im Rennen: Die SGM Aufheim-Holzschwang, der FC Burlafingen und Esperia Neu-Ulm. Die Titelverteidiger, die SGM Aufheim-Holzschwang, haben sich fest vorgenommen, ihren Titel zu verteidigen. Ein spannendes Duell steht uns bevor, denn sie treten überwiegend mit ihrer zweiten Mannschaft an. Die Favoritenliste wird von Türkgücü Ulm und dem SV Eggingen angeführt. Türkgücü darf teilnehmen, da die Ausschlussregelung für Landesligisten erst beim nächsten Stadtpokal greift. Das gibt dem Team die Möglichkeit, sich in die Herzen der Fans zu spielen!

Der FKV Neu-Ulm hat sich in diesem Jahr entschieden, nicht teilzunehmen. Stattdessen tritt der TSV Blaustein als neuformierte SGM Mähringen/Blaustein in der Kreisliga A an, was eine interessante Wendung ist. Aber es wird spannend zu sehen sein, wie sich die Teams im Laufe des Turniers schlagen und wer die Zuschauer mit packenden Spielen begeistert.

Der Spielplan für den Stadtpokal ist auf der Website www.vfb-ulm.de verfügbar. Ein Besuch lohnt sich, um keinen Moment des Spektakels zu verpassen! In der Fußballfamilie von Ulm und Neu-Ulm wird es sicherlich aufregend, und wer weiß, vielleicht erleben wir ja auch die eine oder andere Überraschung. Packt die Snacks ein, schnappt euch eure Freunde und kommt vorbei – es wird Fußball pur!

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