Heute ist der 23.05.2026, und während die Sonne über Mühldorf am Inn aufgeht, brodelt es in Deutschland – und das nicht ohne Grund. In diesem Monat stehen zahlreiche Veranstaltungen gegen Rechtsextremismus auf dem Programm, die sich über die gesamten Bundesländer erstrecken. Von Workshops bis hin zu Demonstrationen – überall formiert sich Widerstand gegen die Hetze, die sich immer wieder in die Gesellschaft schleicht. Die Menschen haben genug und zeigen Flagge!
Besonders in Bayern, wo die Tradition der Zivilcourage tief verwurzelt ist, stehen die Bürger auf. Am 1. Mai jonglieren wir mit einer Mahnwache in Erlangen, wo Stimmen laut werden für ein Verbot der AfD. Am folgenden Tag wird in München die Mahnwache der Omas Gegen Rechts ein Zeichen setzen – ein berührendes Bild, wenn wir an die Generation denken, die für unsere Demokratie gekämpft hat. Und dann gibt es da noch das Aktiventreffen in München am 4. Mai, wo sich engagierte Köpfe versammeln, um über die Herausforderungen unserer Zeit zu diskutieren.
Vielfalt der Events und Online-Formate
Doch nicht nur vor Ort ist Bewegung in der Luft. Auch online wird diskutiert, was das Zeug hält! Am 7. Mai lädt Dr. Michael Parak zu einer spannenden Diskussion mit dem Titel „Demokratie in Gefahr?!“. Das Thema könnte aktueller nicht sein. Ein weiteres Highlight ist das bundesweite Neuentreffen am 12. Mai – hier wird die Gemeinschaft gestärkt und neue Ideen sprießen. Wer nicht vor Ort sein kann, hat die Möglichkeit, am 28. Mai an dem Neuentreffen der Berliner Lokalgruppe „AfD-Verbot Jetzt!“ teilzunehmen.
Die Vielfalt der Veranstaltungen spiegelt sich auch in anderen Bundesländern wider. In Bremen wird am 5. Mai ein offenes Plenum der Studis Gegen Rechts stattfinden, während in Hamburg der Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai ebenfalls für Aufsehen sorgt. Ein Zeichen setzen – das ist die Devise!
Gemeinsam gegen die Dunkelheit
Und was wäre ein echter Protest ohne die zahlreichen Menschen, die sich zusammentun? In Nordrhein-Westfalen organisiert man sich, um nach Essen zu fahren. In Sachsen wird am 1. Mai nach Gera gereist – die Symbole des Widerstands blühen überall auf. Der 1. Mai, der Tag der Arbeit, wird zur Plattform für Menschen, die für Gleichheit und Gerechtigkeit einstehen. Das ist mehr als nur ein Slogan; das ist ein Gefühl, das durch die Straßen weht.
Es ist bemerkenswert, wie kreativ und vielfältig die Protestformen sind. In Mecklenburg-Vorpommern stellt sich die Bevölkerung mit dem Motto „Vielfalt bewegt uns!“ am 1. Mai auf die Beine. Währenddessen wird in Hessen eine Mahnwache für Demokratie organisiert – jeder kann seinen Teil beitragen. Es ist nicht nur ein Kampf gegen den rechten Populismus, sondern auch für die Werte, die uns allen am Herzen liegen.
Die Veranstaltungen sind mehr als nur Demos; sie sind ein Aufruf zur Zivilcourage, zur Solidarität und zur Verteidigung der Demokratie. Die Menschen sind bereit, sich zusammenzuschließen und gemeinsam für eine bessere Zukunft zu kämpfen. Wenn das nicht Hoffnung auf Veränderung gibt, was dann?