Buchbachs Baupläne: Zwischen Hochwasser-Schutz und Wohnraum-Offensive
Heute ist der 22.05.2026 und in Buchbach ist wieder was los! Die Diskussion um den Bebauungsplan „Steeg IV“ hat die Gemüter erhitzt. Der Erlbach soll verlegt werden, weil die Anwohner ein mulmiges Gefühl haben – Hochwasserschäden stehen im Raum. Verständlich, oder? Wer möchte schon, dass sein Zuhause im Wasser steht? Der Marktgemeinderat hat auf die Bedenken der Bürger reagiert und nachgebessert. Das zeigt, dass hier wirklich auf die Stimmen der Bevölkerung gehört wird.
Geplant sind 72 neue Wohnungen, die von der Bauer-Gruppe errichtet werden sollen. Bei der letzten Sitzung war Franz Bauer Senior nicht anwesend – vielleicht war er ja im Urlaub oder hatte einen anderen wichtigen Termin. Die Anlieger äußerten ihre Bedenken zur Entwässerung, und das ist auch ein heißes Eisen. Aber die gute Nachricht: Es wurde bereits Mitte 2025 ausgelegt, und die Anregungen der Bürger sind in den Plan eingeflossen. Das zeigt Engagement und einen Sinn für Gemeinschaft!
Einigkeit im Gemeinderat
Die Regierung von Oberbayern wird im Juni eine Stellungnahme zur Aktivierung von Baulücken und Baulandreserven abgeben. Das klingt nach einer spannenden Diskussion! Doch zurück zum aktuellen Stand: Der Marktgemeinderat hat mit 10:0 den Bebauungsplan zur Kenntnis genommen. Das ist ein klares Zeichen der Zustimmung. Darüber hinaus hat der Gewässerunterhaltungszweckverband Rosenheim betont, wie wichtig ein ausreichender Gewässerrandstreifen für den Erlbach ist. Und der Gemeinderat war sich einig, dass das gegeben ist.
Ein Standort für einen Carport wurde jedoch gestrichen – manchmal muss man eben Kompromisse eingehen. Die Hinweise zum Abfluss des Regenwassers bei Hochwasser wurden als ausreichend erachtet, was mit einer 9:1 Zustimmung unterstrichen wurde. Das Wasserwirtschaftsamt Rosenheim hat ein Entwässerungskonzept mit der Grundstückseigentümerin Tectum abgestimmt und für plausibel befunden. Das wird jetzt in den Bebauungsplan aufgenommen. Ein bisschen wie Puzzeln, oder?
Auftragsvergaben und weitere Entwicklungen
Die Auftragsvergaben wurden nach Wegfall der Geheimhaltungspflicht bekanntgegeben. So erhielt die Firma Bensegger und Schuster den Auftrag für Möbel für das Betriebsgebäude der Kläranlage – für stolze 14.130 Euro! Und auch die Firma Bauer hat nachträglich genehmigte Beträge für verschiedene Maßnahmen erhalten. Da ging es um Bestandsaufnahmen, Planungsanpassungen und sogar den Austausch von Kabelanlagen, was insgesamt 58.376 Euro ausmacht. Das ist kein Pappenstiel!
Zusätzlich wurde ein Nachtrag für die Firma Obermeier für Zimmertüren und Zubehör genehmigt. 3.446 Euro – das summiert sich! Hier in Buchbach wird also kräftig investiert, um die Infrastruktur zu verbessern und den Bedürfnissen der Bürger gerecht zu werden. Das lässt hoffen, dass die neuen Wohnungen nicht nur schön aussehen, sondern auch sicher sind. Man könnte sagen, Buchbach ist auf dem besten Weg, ein Stückchen lebendiger – und sicherer – zu werden.


