Heute ist der 7.07.2026 und in Erding tut sich was! Am Berufsschulzentrum hat eine besondere Veranstaltung stattgefunden, die 130 Schüler aufrütteln sollte. Der Weiße Ring, eine Organisation, die sich für die Unterstützung von Opfern von Gewalt einsetzt, hat sich zusammen mit einer Laientheatergruppe aus Altomünster zusammengetan, um die Gefahren von K.o.-Tropfen ins Rampenlicht zu rücken. Die Schüler waren sichtlich überrascht, als sie erfuhren, wie schnell man zum Opfer werden kann. In nur 15 Minuten können diese gefährlichen Substanzen wirken und die Folgen sind alles andere als harmlos: Enthemmung, Euphorie, Übelkeit – oder schlimmer noch, Bewusstlosigkeit und sogar der Tod. Das Theaterstück zeigte eindrücklich, wie Täter diese Tropfen unbemerkt ins Getränk träufeln können.

Johanna Wandinger von der Kriseninterventionsstation im kbo Klinikum Taufkirchen erklärte den Schülern, dass K.o.-Tropfen wie Benzodiazepin, GHB und GBL weit verbreitet und oft leicht erhältlich sind, sogar auf dem Schwarzmarkt. Markus Lex, der Lehrer und Drogenpräventionsbeauftragte, hatte die Veranstaltung organisiert, und die Rückmeldungen der Schüler waren eindeutig: Sie wollen jetzt achtsamer sein und ihre Getränke nie mehr unbeaufsichtigt lassen. Das ist ein wichtiger Schritt, denn Präventionsarbeit ist entscheidend, um dieser Gewalt entgegenzuwirken.

Tipps zur Sicherheit

Die Schüler erhielten praktische Geschenke wie Haargummis und Plastikkronkorken, die helfen sollen, die eigene Sicherheit zu erhöhen. Das ist ein kluger Schachzug! Aber es gibt noch mehr, was man tun kann. Die Beratungsstelle gibt wichtige Tipps, um das Risiko zu verringern. Ein klares „Nein“ zu offenen Getränken von Unbekannten ist unerlässlich. Auch sollte man das eigene Getränk immer im Blick behalten. Wenn einem unwohl ist, sollte man sofort Freundinnen oder das Personal ansprechen. Und ganz wichtig: Sich um die Freundinnen kümmern, die vielleicht zu viel getrunken haben, und niemals allein nach Hause gehen!

Doch nicht nur bei Feiern und Partys, sondern auch bei Dates über Online-Plattformen ist Vorsicht geboten. Es empfiehlt sich, nur an öffentlichen Orten zu treffen und immer eine Vertrauensperson über den Aufenthaltsort zu informieren. Wenn man sich unsicher fühlt, besser das Date abbrechen! Klar, das klingt jetzt alles sehr ernst, aber es ist wichtig, sich dieser Gefahren bewusst zu sein.

VeloCore Medium

Verantwortung der Veranstalter

Veranstalter, Club- und Barbetreiber können ebenfalls einen Beitrag leisten. Sensibilisierung des Personals ist entscheidend. Wenn jemand orientierungslos wirkt, sollten sie angesprochen werden, um sicherzustellen, dass sie nach Hause kommen. Ein sichtbares Sicherheitskonzept kann Täter abschrecken und ein Gefühl der Sicherheit schaffen. Das alles sind Maßnahmen, die helfen können, die Gefahr von K.o.-Tropfen zu reduzieren.

Der Weiße Ring hat sich als wertvolle Anlaufstelle erwiesen, die nicht nur präventiv arbeitet, sondern auch Unterstützung für Opfer von K.o.-Tropfen bietet – sei es bei Behördengängen oder anderen Anliegen. In einer Welt, in der solche Gefahren existieren, ist es unerlässlich, dass wir alle wachsam und informiert bleiben. Die Schülerinnen und Schüler in Erding haben heute einen wichtigen Schritt in diese Richtung gemacht und das ist definitiv ein Grund zur Freude!

Technisch repräsentiert unser mit VeloCore neu aufgesetztes Magazin den aktuellen Stand für anspruchsvolle Nachrichtenportale: schnell, barrierefrei, DSGVO-konform, suchmaschinenoptimiert und langfristig wartbar. Daniel Wom hat mit dieser Umsetzung eine langlebige und leistungsstarke Plattform geschaffen.