In Erding hat sich ein frischer Wind im IHK-Regionalausschuss Erding-Freising eingestellt. Veronika Kamm, erst 34 Jahre jung, wurde zur neuen Vorsitzenden gewählt und bringt nicht nur frische Ideen, sondern auch eine beeindruckende Karriere mit. Mit ihrem BWL-Studium und einem einjährigen Aufenthalt in Singapur, wo sie im Vertrieb tätig war, hat sie sich eine breite Basis erarbeitet. Doch das ist nicht alles: 2025 wird sie zusammen mit ihrer Schwester Johanna die Geschäftsleitung des Familienunternehmens Huber Technik übernehmen. Ein Betrieb, der in vierter Generation von Frauen geführt wird und sich auf Fördersysteme und Gummierzeugnisse spezialisiert hat. Ein echter Familienbetrieb, der mit 110 Mitarbeitern ordentlich Rückenwind hat.

Die IHK, die fast 26.000 Unternehmen umfasst, kann sich freuen, so engagierte Führungspersönlichkeiten wie Kamm an ihrer Spitze zu wissen. Ihre Stellvertreter Andreas Scharf und Christian Sperrer werden gemeinsam mit ihr anpacken, während Otto Heinz, der das Amt 15 Jahre lang inne hatte, glücklicherweise im Ausschuss bleibt. Kamm hat eine klare Vision: Sie möchte die Bedeutung des Flughafens München für die Wirtschaft von Erding und Freising stärker betonen. Schließlich ist der Flughafen nicht nur ein Tor zur Welt, sondern auch ein belebender Faktor für die regionale Wirtschaft.

Herausforderungen annehmen

Die Herausforderungen, mit denen die Unternehmen konfrontiert sind, sind nicht von Pappe. Konjunkturelle Flauten, hohe Energie- und Betriebskosten sowie die Folgen globaler Konflikte sind nur einige der Themen, die Kamm schonungslos anspricht. Sie fordert mehr Tempo bei Reformen, insbesondere wenn es um die Reduzierung von Lohnnebenkosten und flexiblere Arbeitszeiten geht. „Eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist unerlässlich“, so ihr Credo. Ihre Pläne sind klar: Die Vernetzung und Kommunikation unter den Ausschussmitgliedern soll gestärkt werden, und die Treffen sollen von dreimal im Jahr auf viermal erhöht werden. Ein ambitioniertes Vorhaben, aber eines, das die Zusammenarbeit sicherlich fördern wird.

Ein weiteres Highlight ist das Technologietransferzentrum (TTZ), das Erding zur Hochschulstadt machen wird. Das klingt vielversprechend und könnte der Region einen neuen wirtschaftlichen Schub verleihen. Kamm sieht die Notwendigkeit, dass die Unternehmen sich in diesem dynamischen Umfeld gut aufstellen müssen. Der Austausch und die Zusammenarbeit sind der Schlüssel, um für die Zukunft gewappnet zu sein. Kamm hat das Gespür, dass die Zeit reif ist für Veränderungen und sie will mit gutem Beispiel vorangehen.

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Ein neues Kapitel beginnen

Mit Veronika Kamm an der Spitze wird es spannend zu beobachten sein, wie sich die Region entwickelt. Ihre Energie, ihre Ideen und ihr unermüdlicher Einsatz könnten die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft stellen. Es wird sicher nicht alles glatt laufen, aber mit einer solchen Dynamik könnten die Herausforderungen der Zeit vielleicht doch in Chancen verwandelt werden. Man darf gespannt sein, was die nächsten Monate bringen – ein neues Kapitel hat begonnen, und wir sind mittendrin!

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