Starnberg im Aufbruch: Moosaik-Projekt bringt frischen Wind in die Stadt
Starnberg, 18.07.2026 – Die Rückbauarbeiten auf der Moosaik-Fläche, ein bedeutendes Bauprojekt für die Stadt, schreiten voran. Die Drohnenaufnahme zeigt deutlich, wie die Abbrucharbeiten im Gewerbegebiet bereits weit fortgeschritten sind. Nur noch einige Gebäude an der Münchner Straße stehen und warten darauf, dem Fortschritt Platz zu machen. Die Pläne sehen vor, dass der Abbruch der Bestandsgebäude planmäßig im Herbst 2026 abgeschlossen sein soll, und während die Bagger im Einsatz sind, laufen die vorbereitenden Arbeiten für die Baugrube parallel. Der Aushub soll dann 2027 beginnen – ein weiterer Schritt in die Zukunft dieser aufregenden Entwicklung.
Der Bauantrag für das Wohn- und Geschäftshaus MOS 07 wurde kürzlich vom Bauausschuss des Starnberger Stadtrats einstimmig genehmigt. Bürgermeister Patrick Janik (CSU, UWG) ließ es sich nicht nehmen, bei der Bekanntgabe des Satzungsbeschlusses seine Freude zu äußern. „Champagner wäre angebracht gewesen“, sagte er am Donnerstagabend. MOS 07 wird ein markantes Gebäude mit fünf Geschossen und einer Wandhöhe von 21 Metern, angrenzend an den Quartiersplatz. Im Erdgeschoss ist eine Verkaufsfläche von 799 Quadratmetern für einen Discounter oder Vollsortimenter vorgesehen – das wird für die Starnberger sicher eine willkommene Neuerung!
Ein neues Gesicht für Starnberg
Das gesamte Projekt „Moosaik“ wird als bedeutendes Vorhaben für Starnberg beschrieben und soll der Stadt am Ortseingang im Nordosten ein neues Gesicht geben. Nach fünf Jahren intensiver Planungszeit mit unzähligen Genehmigungen und Gutachten steht das Projekt nun in der Realisierungsphase. Die Unternehmerfamilien Houdek und Baasel haben vor 15 Jahren erste Ideen zur Entwicklung der Produktionsstätten skizziert. Die Familie Houdek hatte in den 1960er-Jahren eine erfolgreiche Fleisch- und Wurstwarenfabrik gegründet, während die Familie Baasel in den 1980er-Jahren ein Lasertechnikunternehmen ansiedelte. Irgendwie spannend, wie sich das über die Jahre entwickelt hat!
Die konkrete Idee für eine Quartiersentwicklung kam 2018 auf und wurde 2020 der Öffentlichkeit als „Moosaik“ präsentiert. Die positive Resonanz aufgrund des städtebaulichen Ansatzes und der erfolgreichen Grundstücksakquisition ist einfach erfreulich. Mit dem Satzungsbeschluss und dem städtebaulichen Vertrag ist nun Planungssicherheit gegeben. Auf dem 3,5 Hektar großen Areal sollen rund 330 Wohnungen, Büros, Gastronomie, ein Hotel, eine Kita, Arztpraxen und soziale Einrichtungen entstehen. Insgesamt werden 16 Gebäude mit 80.000 Quadratmetern Geschossfläche in Holzhybrid-Bauweise errichtet. Die autarke Energieversorgung aus regenerativen Quellen und die naturnahen Grünflächen sind ein weiterer Pluspunkt, der das Projekt besonders attraktiv macht.
Ein Blick in die Zukunft
Der Rückbau der Bestandsgebäude im nördlichen Teil zwischen Petersbrunner Straße und Moosstraße hat bereits begonnen. Der offizielle Spatenstich für die Tiefbauarbeiten ist für den Frühsommer geplant, mit einer Fertigstellung der Baugrube für den ersten Bauabschnitt bis Mitte 2027. Erste Vermietungserfolge und Vertragsabschlüsse wurden bereits vermeldet, und das Konzept findet Anklang bei internationalen Firmen. Das klingt ja vielversprechend, nicht wahr? Die Fertigstellung der ersten Gebäude mit Einzug der Mieter ist für 2030 geplant, und die Stadt betrachtet das Projekt als höchste Priorität. Man darf gespannt sein, wie sich alles entwickeln wird – die Vorfreude wächst!
Mit dem MOS 07, das 5000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche bietet, wird ein markantes Bauwerk entstehen, das Starnberg nachhaltig prägen könnte. Ein Hauptmieter hat sich bereits vor Baubeginn den Großteil der Büroflächen gesichert, und zwei der elf Wohnungen erhalten eine Preisbindung. Das von steidle architekten entworfene Gebäude zeichnet sich durch ein prägendes Erscheinungsbild mit Gebäudestaffelung und Auskragungen aus – da kann man nur hoffen, dass die Bauarbeiten reibungslos voranschreiten!
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