Am 15. Juli 2026, inmitten der malerischen Kulisse Starnbergs, trauern die Menschen um Theo Beigel, das „Starnberger Urgestein“, das im Alter von 93 Jahren von uns gegangen ist. Die Nachricht seines Ablebens nach kurzer Krankheit im Klinikum Großhadern hat eine Welle der Trauer ausgelöst. Bürgermeister Patrick Janik würdigte ihn anlässlich seines 90. Geburtstags im vergangenen Jahr als „Starnberger mit Leib und Seele“. Ein Titel, der ihn durch und durch beschreibt.

Theo Beigel wurde am 18. Mai 1933 in Hanfeld geboren und wuchs in Starnberg auf, wo er die NS- und Nachkriegsjahre als Kind erlebte. Die Schulbank drückte er an der Schlossbergschule und im Starnberger Gymnasium, bevor ihn seine berufliche Ausbildung zum Versicherungskaufmann zeitweise nach Hamburg führte. 1960, im Jahr seiner Heirat mit Eva Beigel, fand er schließlich seinen Weg zurück nach Starnberg und trat der CSU bei. In der gleichen Zeit legte er den Grundstein für eine Steuerkanzlei, die sich heute als die älteste noch aktive Kanzlei im Fünfseenland etabliert hat. Diese Kanzlei wird mittlerweile in der dritten Generation geführt und spiegelt die Werte von Zusammenhalt und Vertrauen wider, die Theo stets betont hat.

Ein Leben für die Gemeinschaft

Seine kommunalpolitische Karriere begann 1966, und das Engagement für seine Heimatstadt war unermüdlich. 30 Jahre lang saß Beigel im Stadtrat, davon 13 Jahre als CSU-Fraktionsvorsitzender. Er unterstützte Bürgermeister Heribert Thallmair und hatte zudem eine Amtsperiode im Kreistag. Beigel war nicht nur ein Politiker, sondern auch ein aktiver Teil der Gemeinschaft, engagierte sich in Organisationen wie dem „Bürgerforum“, dem Gartenbauverein und der Caritas. Zudem war er ein Herzblut-Anhänger der Bürgerinitiative „Ein Tunnel für Starnberg“, die sich für den Bau des B2-Tunnels einsetzte.

Die verdiente Anerkennung erhielt er 1998, als ihm die Bürgermedaille in Gold von der Stadt Starnberg verliehen wurde. Ein Moment, der zweifellos seinen unermüdlichen Einsatz für die Stadt würdigte. Beigel hinterlässt eine große Familie: seine Ehefrau Eva, zwei Söhne, Bernhard und Thomas, sowie elf Enkelkinder und sechs Urenkel. Ein beeindruckendes Erbe, das nicht nur seine Gene, sondern auch seine Werte weitertragen wird.

VeloCore Medium

Ein bleibendes Erbe

Theo Beigel war ein Mann, dessen Leben und Wirken in Starnberg untrennbar miteinander verbunden sind. Die Werte, die er in seiner Steuerkanzlei verkörperte, haben viele Mandanten geschätzt. Die langjährige, vertrauensvolle Zusammenarbeit beruhte auf gegenseitigem Verständnis – ein Ansatz, den er in seine Familie und seine berufliche Laufbahn mitnahm. Sein Engagement und seine Leidenschaft für die Gemeinschaft haben Spuren hinterlassen, die über seinen Tod hinaus bestehen bleiben werden.

Am Freitag, den 31. Juli, nehmen Freunde und Wegbegleiter Abschied bei der Trauerfeier in St. Maria, bevor die Beisetzung auf dem Friedhof an der Hanfelder Straße erfolgt. Starnberg wird Theo Beigel vermissen – einen Mann, der nicht nur seine Stadt, sondern auch seine Familie und Freunde geprägt hat und dessen Lebenswerk weiterlebt.

Unsere neue VeloCore-Plattform vereint mehrere zentrale Stärken: hervorragende Ladezeiten, hohe Datenschutzstandards und eine wartbare, redaktionell skalierbare Architektur. Die Umsetzung durch Daniel Wom schafft damit eine zukunftssichere und qualitativ hochwertige Basis für unser Magazin.