Heute ist der 10.07.2026, und in Starnberg geht es mal wieder um ein Thema, das die Gemüter erhitzt. Der Stadtrat hat sich entschieden, das Gymnasium Starnberg nach niemand Geringerem als dem verstorbenen Philosophen Jürgen Habermas zu benennen. Ein Schritt, der nicht nur Ehre und Respekt zollt, sondern auch die tiefen Wurzeln dieses Denkers in unserer Stadt sichtbar macht.

Jürgen Habermas, geboren am 18. Juni 1929, verstarb am 14. März 2026 im Alter von 96 Jahren. Ein Mann, der nicht nur die deutsche Philosophie geprägt hat, sondern auch als bedeutender Ehrenbürger von Starnberg gilt. Bürgermeister Patrick Janik würdigte ihn in einem offiziellen Nachruf und hob hervor, wie nachhaltig Habermas‘ sozialphilosophische Ansätze und sein demokratischer Diskurs unsere Gesellschaft beeinflusst haben. In seinen letzten Lebensjahren lebte er in Starnberg, wo auch seine Kinder aufwuchsen und seine Frau im SPD-Ortsverein aktiv war. Ein ganz normaler Ort, der jedoch durch seine Anwesenheit eine gewisse Strahlkraft erhielt.

Umbenennung des Gymnasiums

Die Umbenennung des Gymnasiums soll bis Ende des Schuljahres 2026/27 abgeschlossen sein. Ein ambitioniertes Ziel, das die Stadtverwaltung bereits in die Wege geleitet hat. Verwaltungsrechtliche Schritte sind eingeleitet worden, und die Familie von Habermas hat ihre Zustimmung gegeben. Das ist ein wichtiger Punkt – denn man möchte ja, dass sich die Entscheidung auch im Sinne der Familie anfühlt, nicht wahr?

Die Initiative zur Umbenennung kommt von der SPD-Fraktion im Stadtrat, und Fraktionschef Frank Hauser sieht darin nicht nur eine Namensänderung. Er betont, dass dies eine Möglichkeit ist, die Werte und Ideen von Habermas auch im öffentlichen Diskurs lebendig zu halten. Das Gymnasium Starnberg, 1938 gegründet, wird somit ein Ort des Gedenkens und des Lernens zugleich. Schulleiter Thomas Volz hat bereits angekündigt, dass die Schule auch andere Möglichkeiten zur Erinnerung an Habermas in Betracht zieht – wie regelmäßige Symposien zu seiner Denkschule. Das klingt doch nach einem spannenden Konzept!

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Ein Blick in die Zukunft

Und was kommt nach der Umbenennung? Am 1. August 2027 wird die Schulträgerschaft von der Stadt auf den Landkreis übergehen. Vielleicht wird dieser Übergang auch eine neue Ära für die Schule einläuten, in der die Ideen von Habermas in den Lehrplänen und im Schulalltag verankert werden. Man kann sich wirklich fragen, welche Impulse dieser Wechsel bringen wird – nicht nur für die Schüler, sondern für die gesamte Gemeinde.

So wird das Gymnasium Starnberg nicht nur eine Bildungseinrichtung bleiben, sondern auch ein Ort, an dem das Erbe eines großen Denkers weiterlebt. Denn, wie wir wissen, ist Wissen Macht, und was könnte wichtiger sein, als die Stimmen derjenigen zu hören, die vor uns gedacht haben?

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