Heute ist der 2.07.2026 und in Gilching, einem malerischen Ort im Landkreis Starnberg, hat sich am Abend ein wahres Unwetter zusammengebraut. Innerhalb einer Stunde fielen satte 50,1 Liter Regen pro Quadratmeter – das kommt nicht alle Tage vor. Um 21:30 Uhr war das Chaos perfekt: Wasser drang in die Unterverteilung des Feuerwehrhauses ein, was den Stromausfall zur Folge hatte. Man kann sich vorstellen, wie die Lage eskalierte, als die Feuerwehr Gilching zwischen 21:00 und 22:17 Uhr zu insgesamt 15 Einsätzen ausrücken musste.

Der erste Hilferuf kam um 21:02 Uhr, als ein Keller voll lief. Und es blieb nicht bei einem – fünf Keller standen unter Wasser! Um 21:10 Uhr gab es dann die nächste Alarmierung wegen einer vollgelaufenen Bahnunterführung an der Römerstraße, wo ein Fahrzeug feststeckte. Die Feuerwehr hatte alle Hände voll zu tun: Um 21:13 Uhr musste eine Tiefgarage an der Römerstraße ausgepumpt werden, weil die Abläufe verstopft waren. Die betroffenen Gebäude waren an der Meginhardtstraße, am Pähler Weg und an der Römerstraße. Man fragt sich, wie viele Keller in der Umgebung noch trocken geblieben sind.

Ein Sturm mit Folgen

Das Gewitter brachte nicht nur Regen, sondern auch kräftige Böen mit sich. Mehrere Absperrbaken an einer Fernwärmebaustelle kippten um, und einige Bäume konnten dem Sturm nicht standhalten und stürzten um. Ein Bild des Schreckens, das man so schnell nicht vergisst. Die Feuerwehr war mit 36 Kräften und sieben Fahrzeugen im Einsatz – und das bis 23:30 Uhr, als sie endlich wieder einrücken konnten. Bis 00:30 Uhr wurde noch aufgeräumt, denn die Aufräumarbeiten ziehen sich manchmal länger als gedacht.

Der Kreisbrandmeister bestätigte, dass die Gewitterzelle sich auf den nördlichen Bereich des Landkreises konzentrierte. Auch in Buchendorf und Gauting gab es starke Regenfälle, aber die Regenmenge in Gilching war am höchsten. Man könnte sagen, Gilching war das Zentrum des Unwetters. Es bleibt zu hoffen, dass die Anwohner die Schäden schnell beheben können und dass sie in Zukunft von solchen Wetterkapriolen verschont bleiben. Einmal mehr zeigt sich, wie unberechenbar das Wetter sein kann und welche Herausforderungen es für die Einsatzkräfte mit sich bringt.

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