Heute ist der 4.05.2026 und wir blicken auf eine bemerkenswerte Geschichte des Riedbergpasses zurück. Mit seinen 1407 Metern ist er nicht nur die höchste befahrbare Passstraße Deutschlands, sondern auch ein echtes Schmuckstück der bayerischen Alpen. 1961 wurde der Pass feierlich zwischen Balderschwang und Obermaiselstein eingeweiht. Wer könnte ahnen, dass diese Strecke mal „in Rente“ gehen könnte? Naja, theoretisch wird das 2026 der Fall sein, denn dann jährt sich die Eröffnung zum 65. Mal.
Der Riedbergpass zieht täglich über 1600 Fahrzeuge an. Das ist schon eine ordentliche Menge für diese charmante Strecke! Besonders beliebt ist er bei Radfahrern und Motorradfahrern, die sich an der maximalen Steigung von 16 Prozent erfreuen können. Aber die Geschichte des Passes ist alles andere als einfach. Die Bauarbeiten begannen 1956, nachdem Alois Dauser, der Bürgermeister von Obermaiselstein, ein Bittgesuch an die Regierung gerichtet hatte. Über 104 Grundstücksbesitzer konnte er überzeugen – eine wahre Meisterleistung! Doch die Bauarbeiten waren von Unfällen und Schwierigkeiten geprägt. Das Gelände stellte die Arbeiter, darunter auch italienische Fachkräfte, vor gewaltige Herausforderungen.
Ein Pass mit Geschichte
In den 1970er Jahren gab es sogar Proteste von Balderschwanger Bauern gegen eine Mautgebühr. Diese wurde schließlich abgeschafft, aber nicht ohne zuvor für ordentlich Aufregung zu sorgen. Der Riedbergpass war 2002 Teil der Deutschlandtour, wo viele Profiradfahrer an ihre Grenzen gestoßen sind – verständlich, wenn man die schmalen Kurven und die steilen Anstiege bedenkt!
Die Umgebung des Riedbergpasses gehört zum Naturpark Nagelfluhkette, und das ist kein Zufall. Hier kann man die Schönheit der Natur in vollen Zügen genießen. Wanderer und Naturliebhaber kommen auf ihre Kosten und können sich auf eine sportliche Rundtour freuen, die sogar bis nach Österreich führt. Die frische Bergluft, das Rauschen der Bäume und die atemberaubenden Ausblicke – das macht die Region zu einem echten Erlebnis.
Ein Ort für Abenteurer
Die Verbindung zwischen Balderschwang und Obermaiselstein ist nicht nur eine Straße, sondern ein Ort voller Geschichten und Abenteuer. Wer selbst einmal die Strecke befahren hat, weiß um den Reiz und die Herausforderung. Ob beim Radfahren, Motorradfahren oder einfach nur beim Autofahren – die Eindrücke bleiben unvergesslich. Und während die Landschaft vorbeizieht, spürt man förmlich die Geschichte, die hier in den steilen Hängen und sanften Tälern verwoben ist.
Wenn wir über den Riedbergpass sprechen, dann sprechen wir über mehr als nur eine Straße. Es ist ein Ort, der Menschen zusammenbringt und Erinnerungen schafft. Von den ersten Herausforderungen beim Bau bis zu den fröhlichen Ausflügen von heute – der Pass wird auch in Zukunft ein Zentrum des Geschehens im Oberallgäu bleiben.
Also, schnapp dir dein Rad oder Motorrad, und mach dich bereit, die Schönheit des Riedbergpasses zu erleben!