Heute ist der 19. Juni 2026, und wir werfen einen Blick zurück auf die Geschwindigkeitskontrollen, die am 18. Juni in der Oberpfalz durchgeführt wurden. Autsch! Da haben einige Verkehrsteilnehmer eine ganz schön hohe Geschwindigkeit drauf gehabt. Die Polizei hat in verschiedenen Regionen eine Reihe von Blitzern aufgestellt, um Geschwindigkeitsüberschreitungen zu ahnden. Die Zahlen sind beeindruckend – und nicht unbedingt im positiven Sinne.

Die A93 bei Zeitlarn war ein Hotspot für rasante Fahrer. Im Zeitraum von 15:45 bis 21:00 Uhr wurden sage und schreibe 8.674 Fahrzeuge erfasst. Dabei wurden 194 Fahrer beanstandet, und das ist schon eine ordentliche Zahl. Besonders bemerkenswert: Ein Fahrer raste mit 174 km/h über die Autobahn, wo eigentlich nur 120 km/h erlaubt sind. Da könnte es unangenehm werden – mindestens 480 Euro Bußgeld, zwei Punkte und ein Monat Fahrverbot sind die Konsequenzen. Ein schönes Souvenir, wenn man so will.

Blitzkontrollen in der Region

Auch auf der B299 bei Lauterhofen hat die Polizei ihre Kontrollen durchgeführt. Von 16:15 bis 20:00 Uhr wurden 456 Fahrzeuge gemessen, und nur vier davon wurden beanstandet. Ein ganz anderes Bild zeigt die B85 bei Roding. Hier wurden von 15:15 bis 20:15 Uhr 809 Fahrzeuge erfasst, wobei 18 Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt wurden. Ein Fahrer war mit 104 km/h unterwegs, wo nur 80 km/h erlaubt sind. Immerhin bleibt das Bußgeld mit mindestens 100 Euro einigermaßen im Rahmen.

In Regenstauf wurde von 7:00 bis 12:30 Uhr ebenfalls fleißig kontrolliert. 1.019 Fahrzeuge passierten die Messstelle, und neun Fahrer mussten sich einem Bußgeld stellen. Der Höchstwert lag hier bei 73 km/h – erlaubt waren nur 50 km/h. In der Franz-Josef-Strauß-Allee in Regensburg ging es ähnlich zu: Von 7:00 bis 12:30 Uhr passierten 2.306 Fahrzeuge, 19 davon wurden beanstandet. Und auch hier sahen wir einen Fahrer, der mit 81 km/h zu schnell war.

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Der Blitzmarathon und seine Folgen

Im April fand zudem der Blitzmarathon in der Oberpfalz statt. 24 Stunden lang wurde von fast 200 Einsatzkräften die Geschwindigkeit der Verkehrsteilnehmer überwacht. Ziel dieser großangelegten Aktion war es, das Bewusstsein für die Gefahren von Geschwindigkeitsüberschreitungen zu schärfen. Über 21.000 Fahrzeuge wurden gemessen, und das Ergebnis war ernüchternd: 393 Geschwindigkeitsverstöße wurden festgestellt. Ein besonders übler Fall war ein 34-Jähriger, der mit 181 km/h auf der B16 bei Walderbach geblitzt wurde – da kann man sich schon ausmalen, was da auf ihn zukommt: Bußgeld, Punkte und ein Fahrverbot.

Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Überhöhte Geschwindigkeit bleibt eine der zentralen Unfallursachen in der Oberpfalz. Im letzten Jahr gab es allein 705 Verkehrsunfälle, die auf Geschwindigkeitsüberschreitungen zurückzuführen sind. 19 Menschen verloren ihr Leben, 424 wurden verletzt. Die Polizei wird auch weiterhin regelmäßig Kontrollen durchführen, um die Sicherheit auf unseren Straßen zu erhöhen. Und das ist auch gut so! Denn wer will schon in einem Verkehrsunfall enden, nur weil jemand dachte, das Tempolimit sei nur eine Empfehlung.

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