Mühlried verwandelt sich in ein schauriges Halloween-Spektakel mit der Familie Albert
In der Adolf-Kolping-Siedlung im Ortsteil Mühlried von Schrobenhausen geht es zur Halloween-Zeit wieder gruselig zu. Bettina und Wolfgang Albert haben ihr Heim in ein wahres Horrorhaus verwandelt. Jedes Jahr packen die beiden ordentlich an, um das Grundstück in ein schauriges Spektakel zu verwandeln – und ihre Kinder helfen tatkräftig mit! Wenn man durch den Vorhof schlendert, kommt man an einem überdimensionalen Chucky vorbei, der mit seinen starren Augen zum Gruseln einlädt. Aber das ist noch lange nicht alles: E.T. und weitere schaurige Figuren stehen in Reih und Glied, bereit, die Besucher zu erschrecken.
Die ganze Geschichte begann mit einer kleinen Halloween-Party und einem bescheidenen Friedhof im Garten. Doch wie das so ist mit den besten Plänen, wuchs die Deko im Laufe der Jahre zu einem beeindruckenden Gesamtkunstwerk. Im Garten wurde sogar eine Geisterbahn errichtet, die den Besuchern das Fürchten lehren soll. Wolfgang hat sich dafür einen 3D-Drucker zugelegt und nutzt diesen, um die Figuren zum Leben zu erwecken. Chucky hat zum Beispiel eine Druckzeit von anderthalb Tagen hinter sich – kein Witz! E.T. brauchte sogar zwei Tage, und bei größeren Figuren wird in Einzelteilen gearbeitet, die dann zusammengefügt und lackiert werden.
Ein schauriges Erlebnis für die ganze Familie
Im Vorhof stehen auch harmlose Lego-Figuren, Puppen und Stofftiere, die den kleinen Besuchern ein Gefühl von Sicherheit geben. Aber wehe, man wagt sich in die „Alptraumgasse“ – dort wird’s richtig gruselig! Die vier Kinder der Familie Albert übernehmen freiwillig die Führungen durch diesen schaurigen Bereich, wobei jedes Kind sechs Besucher zugeteilt bekommt. Sie achten darauf, dass alles im Rahmen bleibt und sich niemand verläuft. Das zehnjährige Energiebündel Romy hat es sich nicht nehmen lassen, sich als Vampir zu verkleiden und wird von einer Freundin unterstützt, die bei der Führung hilft. Das ist doch mal echter Teamgeist!
Die Alptraumgasse öffnet ihre Pforten am 30. und 31. Oktober sowie am 2. November. Der gesamte Oktober über ist der Vorhof festlich dekoriert, und die Familie rechnet mit etwa 500 Kindern – das sind eine Menge Süßigkeiten! Um den kleinen Geistern und Gespenstern gerecht zu werden, bereiten sie 500 Tüten vor. Wer also noch nichts vorhat, sollte unbedingt einen Abstecher nach Mühlried machen.
Horrorszenarien und kreative Ideen
Besonders erwähnenswert ist, dass die Besichtigung des Halloween-Hauses kostenlos ist. Besucher können sich auf eine Vielzahl von Horrorszenarien freuen, darunter sogar ein als Zombie dargestelltes Schneewittchen und eine ganze Schar wandelnder Untoter. Die Familie Albert hat es wirklich drauf, die Besucher in ihren Bann zu ziehen und ihnen ein unvergessliches Erlebnis zu bieten. Ein exklusiver Rundgang über das Grundstück, um die schaurigen Details zu entdecken, macht das Ganze noch interessanter.
Wer nun selbst kreativ werden möchte, kann auf eine Vielzahl kostenloser 3D-Druckvorlagen zurückgreifen, die für Halloween-Dekorationen, Kostüme und Zubehör genutzt werden können. Ob Jack-o’-Lantern-Kürbisschüsseln für die Süßigkeiten oder gruselige Geisterfiguren – die Möglichkeiten sind schier endlos! Es ist einfach genial, wie man mit einem 3D-Drucker seine eigenen Horrorszenarien ins Leben rufen kann. Aber ein kleiner Hinweis: Für die Sicherheit ist es ratsam, LED-Teelichter anstelle von echten Kerzen zu verwenden, denn PLA wird bei Hitze weich und kann sich verformen.
In der Vorfreude auf Halloween lässt sich die Aufregung in der Luft förmlich spüren. Die Familie Albert hat sich mit ihrem unermüdlichen Einsatz und ihrer Kreativität einen Platz in den Herzen der kleinen und großen Horrorfans erobert. Wer also auf der Suche nach einer schaurigen Unterhaltung ist, sollte sich diesen Besuch nicht entgehen lassen! Das Halloween-Haus wird sicher auch in diesem Jahr wieder viele Gesichter zum Grinsen bringen – und vielleicht das ein oder andere Herz höher schlagen lassen.
