Ehrungen und Abschiede: Ein Blick auf die engagierten Ministranten in Neuburg-Schrobenhausen
In der Vorstadtkirche St. Salvator in Neuburg-Schrobenhausen war es ein ganz besonderer Tag für die Ministranten. Domvikar Dominik Zitzler ehrte Ludwig Hammer für stolze fünf Jahre engagierten Ministrantendienst. Gleichzeitig fiel der Abschied von Sarah-Marie Moritz nach zwölf Jahren. Das ist eine beeindruckende Zeit, die sicherlich viele Erinnerungen und Erlebnisse mit sich bringt. Man fragt sich, wie viele Kerzen sie wohl schon angezündet hat!
In der Nachbarschaft, in St. Jakob Schrobenhausen, gab es ebenfalls Grund zum Feiern. Stadtpfarrer Florian Stadlmayr nahm sich die Zeit, Raphael Seitz und Johanna Modla für fünf Jahre ehrenamtliche Tätigkeit zu würdigen. Auch Katharina Meir wurde nach sieben Jahren verabschiedet. Das alles fand in der Pfarrei St. Jakobus major statt, die mit Pfarrer Florian Franziskus Stadlmayr, einer lebendigen Gemeinschaft und einem regen Gottesdienstleben aufwartet.
Neuzugänge und Abschiede in Mühlried
In Mühlried gab es frischen Wind: Yannik Tyroller wurde neu in die Ministrantengruppe aufgenommen! Was für ein aufregender Moment für ihn. Theresa Amann, Maria Schneider und Alto Tyroller wurden für fünf Jahre Dienst geehrt, während Julia Matschina und Manuel Walter sogar eine Ehrung für zehn Jahre erhielten. Ein großes Dankeschön gebührt auch Lena Jasinska und Myriam Neumann, die nach zwei Jahren, sowie Cord Friebel, Enno Friebel und Charlotte Friebel, die nach vier, sechs und neun Jahren ihren Dienst beendeten. Die Verabschiedungen sind immer ein bittersüßer Moment, oder? Selina Mayr und Maximilian Siegl wurden ebenfalls für ihre fünf Jahre geehrt, und Dominik Paulus sowie Paulina Raßhofer verabschiedeten sich nach jeweils zehn Jahren. Da wird einem schon ganz warm ums Herz, wenn man an all die gemeinsamen Zeiten denkt.
In Edelshausen starteten Paul Brandstetter und Sophie Lysik neu in den Ministrantendienst. Elias Seitz durfte sich über eine Ehrung für fünf Jahre freuen. Marie Klimas hingegen wurde nach sechs Jahren verabschiedet, und Matthias Mair, Colin Seitz sowie Patrick Winter beendeten ihren Dienst nach jeweils sieben Jahren. Simon Meinecke und Dominik Schmalzl wurden nach acht Jahren verabschiedet. Ein echter Generationenwechsel, könnte man sagen!
Ehrungen in der Pfarrei St. Martin Hörzhausen
In der Pfarrei St. Martin Hörzhausen gab es ebenfalls Ehrungen: Domvikar Dominik Zitzler ehrte Ferdinand Assenbrunner und Anna Kastl für fünf Jahre Ministrantendienst. Neu aufgenommen wurde Miriam Siegl, was sicherlich ein aufregender Moment für sie war. Samuel Lidl verabschiedete sich nach einem Jahr, und Bastian Frank beendete nach fünf Jahren seinen Dienst. Die Gemeinschaft, die hier entsteht, ist einfach unbezahlbar.
Und auch in Steingriff, wo Korbinian Eberl und Valentin Soier neu als Ministranten aufgenommen wurden, gibt es mit insgesamt 18 aktiven Ministranten eine lebhafte Atmosphäre in der Dreifaltigkeitskirche. Adam Felber, Felix Lopian und Paul Soier wurden für fünf Jahre ausgezeichnet. Die Ehrungen übernahmen Pfarrer Marek Pokorski und Diakon Andreas Buchfelder. Man kann sich vorstellen, wie die Kerzen flackern und der Duft von Weihrauch durch die Luft zieht.
Ministranten – Ein wichtiger Teil der Gemeinschaft
Ministranten sind nicht nur bei Gottesdiensten unverzichtbar, sie bilden auch eine lebendige Gemeinschaft. Oft sind sie die größte Jugendgruppe in der Gemeinde und tragen mit ihrem Engagement zum Gemeinwohl bei. In Deutschland gab es 2009 noch über 436.000 Ministranten, doch die Zahlen sind in den letzten Jahren gesunken. Aktuell sind es etwa 300.000, wobei der Anteil der Mädchen und Frauen stetig zunimmt. Ein schöner Trend, der die Vielfalt in der Kirche widerspiegelt.
Die Aufgaben der Ministranten sind vielfältig. Sie unterstützen den Priester, tragen liturgische Gewänder und lernen die Bedeutung der Riten, Farben und Symbole. Ihre Aufgaben reichen vom Tragen von Brot und Wein bis hin zur Unterstützung bei der Kommunion. Einmal Teil dieser Gemeinschaft zu sein, bedeutet auch, unvergessliche Erinnerungen zu sammeln – sei es bei Ausflügen, gemeinsamen Feiern oder einfach beim Dienst an der Gemeinde. Die Ministranten haben einen festen Platz in der Liturgie und in den Herzen der Gläubigen.
Das Engagement, das sie zeigen, ist beeindruckend. Es ist nicht nur ein Dienst, es ist eine Lebensart. Ob in St. Salvator, St. Jakob oder einer der anderen Pfarreien – die Ministranten sind das Herzstück der kirchlichen Gemeinschaft, und ihre Ehrungen sind Ausdruck der Dankbarkeit für ihren unermüdlichen Einsatz. Ein Hoch auf die Ministranten!
