Heute ist der 7.05.2026 und die Stadt Mühldorf am Inn hat einiges zu berichten! Am letzten Arbeitstag des scheidenden Bürgermeisters Michael Hetzl wurde im Stadtrat ein Haushalt verabschiedet, der mit 91,6 Millionen Euro einen neuen Rekord aufstellt. Kämmerer Fabian Zierhofer stellte diesen beeindruckenden Betrag vor und machte dabei klar, dass die Stadt finanziell auf eigenen Beinen steht. Das sind 3,1 Millionen Euro mehr als im Vorjahr – ein kleiner Lichtblick in ungewissen Zeiten!

Von den 91,6 Millionen Euro entfallen satte 78,3 Millionen Euro, also rund 85%, auf die laufenden Ausgaben der Verwaltung. Mehr als 13 Millionen Euro sind für den Vermögenshaushalt eingeplant, von denen 8,5 Millionen Euro in Baumaßnahmen fließen sollen. Und das alles ohne neue Schulden! Rücklagen, die 2025 noch bei 16,3 Millionen Euro lagen, werden jedoch bis 2028 auf 1,3 Millionen Euro sinken. Das sorgt für gemischte Gefühle unter den Fraktionen: Während einige die solide Finanzlage loben, wird gleichzeitig mehr Transparenz gefordert.

Die Meinungen im Stadtrat

Die Debatte war lebhaft, das kann man sagen! Kritiker wie Enzinger von den Grünen äußerten Bedenken über die Stadtentwicklung und fragten sich, ob wichtige Projekte im Finanzplan ausreichend Berücksichtigung finden. Auch Kölbl von der SPD hob stillstehende Projekte hervor und bemängelte den Dialog in der Stadtplanung. Auf der anderen Seite freute sich Multusch von der AfD über den schuldenfreien Haushalt, warnte aber gleichzeitig vor den Risiken eines Rückgangs der Rücklagen. Der scheidende Bürgermeister Hetzl betonte, dass die Erstellung des Haushalts im Team stattgefunden hat und übergab die Stadt in einem guten Zustand.

Überwältigend war die Zustimmung im Stadtrat: Der Haushalt und der Finanzplan wurden mit nur zwei Gegenstimmen angenommen. Ein gutes Signal für die Stadt, die sich auf neue Herausforderungen einstellen muss.

Der Landkreis Mühldorf a. Inn: Eine eigene Perspektive

<pDoch nicht nur die Stadt hat ihren Haushalt in den Griff bekommen. Auch der Landkreis Mühldorf a. Inn kann auf positive Nachrichten verweisen. Die Regierung von Oberbayern hat den Haushaltsplan für 2026 genehmigt. Trotz eines Fehlbetrags im Ergebnishaushalt, der durch Rücklagen aus Vorjahren ausgeglichen werden konnte, ist die dauernde Leistungsfähigkeit des Landkreises gesichert. Landrat Max Heimerl zeigte sich erfreut und betonte die Kontrolle über den Haushalt.

Mit einem Gesamtvolumen von 229 Millionen Euro hat der Landkreis ambitionierte Pläne: Geplante Kreditaufnahmen in Höhe von 13,5 Millionen Euro sollen die Schuldenlast bis zum Ende des Finanzplanungszeitraums reduzieren. Die zentrale Herausforderung sind steigende Ausgaben, insbesondere durch die Sozialgesetzgebung des Bundes. Umso wichtiger ist es, dass die Investitionssumme von 22,2 Millionen Euro in Bildung, Straßeninfrastruktur und Digitalisierung fließen kann. Unter den zentralen Projekten sind der Neubau des Sonderpädagogischen Förderzentrums in Waldwinkel/Aschau und der Neubau der Streusalzlagerhalle zu nennen.

Es wird spannend sein zu beobachten, wie sich die Pläne in den kommenden Jahren entwickeln werden. Die Bürgerinnen und Bürger dürfen auf mehr Transparenz und Fortschritt hoffen, denn sowohl die Stadt als auch der Landkreis stehen vor Herausforderungen, die es zu meistern gilt. Mühldorf am Inn – eine Region im Aufbruch!