In Lenggries gibt es Grund zur Freude! Theresa März, die talentierte angehende Assistentin für Ernährung und Versorgung vom Beruflichen Schulzentrum Miesbach, hat beim 59. Landesleistungswettbewerb der Hauswirtschaft einen beeindruckenden zweiten Platz erkämpft. Dabei setzte sie sich gegen 21 Teilnehmerinnen aus ganz Bayern durch. Der Wettbewerb drehte sich um ein besonders wichtiges Thema: kindgerechte Ernährung und die praktische Zubereitung von Speisen für Ganztagsschulen. Das ist nicht nur ein heißes Eisen, sondern auch ein zukunftsträchtiges Feld!

Die Veranstaltung fand in München statt, und es war nicht nur ein Wettkampf, sondern auch eine Plattform für Austausch und Freundschaften. Theresa selbst beschreibt die Erfahrung als lehrreich und bereichernd. Sie und ihr Team, das zunächst etwas ungewohnt wirkte, fanden schnell zusammen, unterstützten sich gegenseitig und sammelten gemeinsam wertvolle Erfahrungen. So kommt es, dass ihre Mannschaft in der Teamwertung sogar den ersten Platz belegte – ein echter Grund zur Freude!

Ein Wettbewerb mit viel Herz und Verstand

Der Bayerische Landesleistungswettbewerb hat sich als ein Sprungbrett für Nachwuchskräfte in der Hauswirtschaft etabliert. Hier können Auszubildende ihr Fachwissen, ihre Kreativität und ihre berufliche Handlungskompetenz unter Beweis stellen. Ziel der Veranstaltung ist es, die Ausbildungsqualität sichtbar zu machen und den fachlichen Austausch zu fördern. Das Motto des diesjährigen Wettbewerbs „Ganztagsbetreuung an Grundschulen wird verpflichtend“ zeigt, wie wichtig diese Themen für die Zukunft sind.

Die Teilnehmerinnen, allesamt Schülerinnen der 11. und 12. Klassen bayerischer Berufsfachschulen, waren nicht nur in theoretischen Aspekten gefordert. Am 9. und 10. Oktober bereiteten sie in Teams die Mittagsverpflegung für 20 Tagungsteilnehmende zu und präsentierten ihre Speisen liebevoll auf einem Büfett. Auch digitale Werbematerialien und Ideen für kindgerecht angerichtete Mahlzeiten gehörten zu ihren Aufgaben. Bewertet wurden dabei nicht nur Fachwissen und Kreativität, sondern auch Teamfähigkeit und der Umgang mit den Bedürfnissen verschiedener Zielgruppen. Ein echter Kraftakt, der viel Engagement erforderte!

Ein Blick in die Zukunft

Theresa März hat mit ihrem Erfolg nicht nur den zweiten Platz belegt, sondern sich auch für die Deutsche Meisterschaft der Hauswirtschaft qualifiziert! Diese findet im November in Heidelberg statt, und sie kann sich auf ein weiteres spannendes Abenteuer freuen. Wer weiß, vielleicht stehen ihr dort noch größere Erfolge bevor? Der Wettbewerb ist schließlich nicht nur ein Wettbewerb, sondern auch eine Möglichkeit, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen und voneinander zu lernen.

Die Bedeutung solcher Wettbewerbe kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Sie bieten eine wertvolle Gelegenheit, die Ausbildungsqualität zu verbessern, die jungen Talente zu fördern und die Bedeutung hauswirtschaftlicher Fachkräfte für moderne Ganztagsschulen zu unterstreichen. Und während wir auf die nächsten Wettbewerbe blicken, zum Beispiel den 60. Landesleistungswettbewerb, der für Herbst 2027 in Gunzenhausen geplant ist, bleibt zu hoffen, dass auch in Zukunft viele junge Menschen ihre Leidenschaft für Hauswirtschaft entdecken und in diesem Bereich glänzen werden.

So, liebe Leserinnen und Leser, wenn ihr das nächste Mal ein liebevoll zubereitetes Mittagessen in einer Ganztagsschule genießt, denkt daran: Hinter diesen köstlichen Speisen stehen engagierte junge Menschen wie Theresa, die mit viel Herz und Verstand dafür sorgen, dass unsere Kinder gut versorgt sind!