Am Sonntag, dem 7. Juli 2026, fand in Arget eine ganz besondere Tierschau statt, organisiert von der Viehzuchtgenossenschaft München. Es war ein Event, das die Herzen der Besucher höherschlagen ließ und das, ganz ehrlich gesagt, eine Menge Spaß bot. Rund 500 Menschen strömten herbei, um die beeindruckenden 76 Ausstellungstiere zu bewundern. Die Atmosphäre war fast schon wie auf einem Volksfest – mit fröhlichem Lachen, dem Duft von frisch gezapftem Bier und dem typischen Stallgeruch, der einen sofort ins ländliche Leben entführte.

In der Nähe der Kirche St. Michael versammelten sich Jung und Alt, um die prächtigen Fleckvieh-Kühe und den imposanten Stier zu bestaunen. Bürgermeister Michael Hohenleitner sprach dabei den Wunsch aus, mehr Endverbraucher unter den Besuchern zu sehen. Das ist doch ein guter Ansatz – mehr Menschen für die Landwirtschaft zu begeistern, ist schließlich ein wichtiges Ziel. Auch Robert Lechner, der Vorsitzende der Viehzuchtgenossenschaft, war mit der Besucherzahl sehr zufrieden, was man ihm auch anmerkte: Ein Lächeln, das bis zu den Ohren reichte.

Ein Blick auf die Tiere und den Bambini-Cup

Die Tiere trugen gut sichtbare schwarze Nummernmarkierungen, die mit Viehmarkierungsfarbe aufgebracht waren. Ein schöner Anblick, wenn man bedenkt, dass diese Kühe zwischen 650 und 850 Kilogramm wiegen! Züchter Martin Gall stellte stolz zwei Kühe und einen Stier aus und bewirtschaftet insgesamt 50 Tiere in einem Laufstall. Die Preisrichter hatten alle Hände voll zu tun, denn sie bewerteten Kriterien wie Euteraufhängung und Beckenneigung – alles, um eine problemlose Abkalbung zu gewährleisten. Hier wird also wirklich auf Qualität geachtet.

Ein besonderes Highlight war der „Bambini-Cup“, bei dem der kleine Hansi, Enkel von Ruth und Toni Öckler aus Altkirchen, um die Wette kämpfte. Die beiden Großeltern waren sichtlich stolz und verfolgten jedes seiner Schritte mit einem breiten Grinsen. So viel Begeisterung liegt in der Luft, dass man fast den Schweiß auf der Stirn der Züchter riechen konnte, die um den Sieg kämpften. Und um das Ganze etwas spannender zu machen, konnten die Besucher schätzen, wie viel der Stier wiegt – als Belohnung gab es ein Kalb zu gewinnen. Was für ein Anreiz!

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Ein Fest der Regionalität und des Tierwohls

Bürgermeister Hohenleitner betonte auch die Wichtigkeit von Regionalität und Tierwohl. In einer Zeit, in der wir immer mehr über die Herkunft unserer Lebensmittel nachdenken, sind solche Veranstaltungen wertvoller denn je. Sie zeigen, wie viel Leidenschaft und Hingabe in der Landwirtschaft steckt. Die Tierschau findet nur alle zehn Jahre statt, die letzte war vor 13 Jahren – ein Grund mehr, sich auf den nächsten Termin zu freuen!

Am Ende des Tages wurden die Ausstellungstiere wieder in ihre Ställe transportiert, und die Besucher verließen das Gelände mit einem Gefühl von Freude und vielleicht auch ein bisschen Wehmut. Es war ein Tag voller Begegnungen, Lachen und dem guten alten Leben auf dem Land. Wer hätte gedacht, dass eine Tierschau so viel Lebensfreude vermitteln kann? Man kann nur hoffen, dass beim nächsten Mal wieder so viele Besucher kommen – vielleicht sieht man sich ja wieder.

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