Am 7. Mai 2026 war ein ganz besonderer Tag in Egling a. d. Paar. Auf einer malerischen Gemeindewiese fand ein Event statt, das nicht nur die Herzen der Teilnehmer höher schlagen ließ, sondern auch die Erde ein Stückchen grüner machte. Anlässlich des EU-Projekts „SOIL: Our Invisible Ally“ und der Initiative „Inklusion im Ehrenamt“ kamen viele Menschen zusammen, um gemeinsam etwas für die Umwelt zu tun. Unterstützt durch das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales, ist dieses Projekt ein echter Lichtblick in der Region.

Die Organisatoren, unter ihnen Niko Storz, der sich leidenschaftlich mit Agroforstsystemen beschäftigt, und Nicole Vokrouhlik, die die Inklusion koordiniert, hatten Großartiges auf die Beine gestellt. Auch Brigitte Schlecht, die Ehrenamtskoordinatorin vom Landratsamt Landsberg am Lech, war mit von der Partie. Zusammen pflanzten sie 40 Johannisbeersträucher und neun Walnussbäume. Ein kleiner, aber feiner Beitrag zur Artenvielfalt und zum Bodenschutz!

Ein Bürgermeister mit Herz für die Natur

Besonders erfreulich war der Besuch von Bürgermeister Ferdinand Holzer, der die Initiative lobte. Er betonte, wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen Bauhof, Landratsamt und der Arche Landsberg ist. Die Mitbewohner der Arche, die sich an diesem Tag tatkräftig beteiligten, trugen mit viel Freude und Engagement zur Gemeinschaftsaktion bei. Ein schöner Anblick, wenn Menschen zusammenkommen, um gemeinsam etwas Positives zu bewirken!

Das Ziel des Projekts ist klar: Bodenschutz, Artenvielfalt und Landwirtschaft sollen Hand in Hand gehen. Ein Ansatz, der auch in der Agroforstwirtschaft immer mehr an Bedeutung gewinnt. Laut dem Dossier „Agroforst 2025“, veröffentlicht vom Institut für Welternährung, ist Agroforst ein spannendes Konzept, das Bäume und Sträucher mit Ackerbau oder Weidewirtschaft kombiniert. Es bietet nicht nur eine Möglichkeit, Agrarsysteme widerstandsfähiger zu machen, sondern fördert auch die Biodiversität.

VeloCore Medium

Agroforst: Ein Blick in die Zukunft

Leider bleibt die Umsetzung von Agroforst in Deutschland oft hinter den Möglichkeiten zurück. Bürokratische Hürden und komplizierte Förderstrukturen erschweren es Landwirten, diesen nachhaltigen Ansatz zu verfolgen. Dabei ist das Potenzial riesig! Ab 2026 wird die Förderung pro Hektar von 200 auf 600 Euro steigen, was hoffentlich viele dazu ermutigt, den Schritt in Richtung Agroforst zu wagen. Ein bisschen Erleichterung in den Antragsbedingungen könnte dazu führen, dass mehr Bauern den Sprung ins Ungewisse wagen.

Im Dossier gibt es auch Best-Practice-Beispiele von Betrieben wie Gut & Bösel und Bauckhof, die zeigen, dass es funktioniert. Stimmen aus der Praxis betonen, wie wichtig langfristige Planungssicherheit und gezielte Förderungen sind. Es bleibt spannend, welchen Weg die Landwirtschaft in den kommenden Jahren einschlagen wird.

So könnte man sagen, dass das Event in Egling a. d. Paar nicht nur ein kleiner Schritt für die Teilnehmer war, sondern ein bedeutender Schritt für die Region und die Umwelt. Es war ein Tag, an dem man nicht nur die Erde, sondern auch die Gemeinschaft ein Stückchen näher zusammenbrachte. Wer weiß, vielleicht sind das die Wurzeln, an denen zukünftige Talente und Ideen wachsen werden.