Heute ist der 4.06.2026, und in Garmisch-Partenkirchen gibt es einiges zu berichten. Am Einkaufszentrum GEP, das für viele eine Anlaufstelle darstellt, ist die Situation alles andere als entspannt. Vor dem Eingang treffen sich regelmäßig Gruppen von etwa zehn Personen. Sie konsumieren Alkohol, sind laut und zeigen teils aggressive Verhaltensweisen. Ein Zustand, der sowohl die Händler als auch die Kunden verunsichert. Pöbeleien und Störungen sind an der Tagesordnung, und viele wünschen sich nichts sehnlicher, als dass der Frieden zurückkehrt.

Bürgermeister Daniel Schimmer von den Freien Wählern hat die Notwendigkeit erkannt, aktiv zu werden. Gespräche mit der Polizei und den Sozialdiensten wurden initiiert, um mögliche Lösungen zu finden. Ein Alkoholverbot im Eingangsbereich und ein Sicherheitsdienst für die Abendstunden stehen zur Diskussion. Angela Rieck, die Betreiberin eines Zeitschriftenkiosks, hat immer wieder Alarm geschlagen und die Polizei gerufen. Ihre Berichte über betrunkene Personen, die mit Bällen gegen Schaufenster werfen, und die Übernachtungen im Parkhaus sind alarmierend.

Gespräche und Maßnahmen

Die Polizei wird häufig zur Von-Brug-Straße gerufen, kann jedoch nicht immer eingreifen, da nicht alle Vorfälle rechtlich relevant sind. Die betroffenen Personen sind oft Obdachlose, Asylbewerber und Einheimische, die die Umgebung als sozialen Raum nutzen. Es ist eine komplexe Situation, die auch menschliche Geschichten birgt, und Bürgermeister Schimmer betont, dass es wichtig ist, die Sorgen der Bevölkerung ernst zu nehmen. Ein Gespräch zwischen der Polizei, dem katholischen Männerfürsorgeverein und dem Sozialdienst hat bereits stattgefunden, um die Lage zu besprechen. Die Handhabe der Markt- und Sozialorganisationen bleibt jedoch begrenzt.

Im laufenden Jahr wurden bereits 13 Vorfälle am Center dokumentiert. Das Ordnungsamt plant, die Betreiber des GEP aufzufordern, wieder einen Sicherheitsdienst einzusetzen. Angela Rieck, die immer wieder auf die Probleme hinweist, fordert ebenfalls eine Verbesserung der Situation. Die Menschen in der Stadt haben genug von dem Stress und dem Geruch von Alkohol und Urin, der die Luft verunreinigt.

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Ein weiterer Vorfall im Kurpark

Doch nicht nur vor dem Einkaufszentrum gibt es traurige Nachrichten. In der Nacht von Samstag auf Sonntag, am 2. Februar 2025, wurde im Café im Kurpark ein Tresor gewaltsam geöffnet. Unbekannte Täter haben dabei Geld im mittleren vierstelligen Eurobereich entwendet. Zu diesem Zeitpunkt war niemand im Objekt, aber der Sachschaden ist nicht unerheblich. Die Kriminalpolizei Garmisch-Partenkirchen hat die Ermittlungen übernommen, und es wird zur Mithilfe aufgerufen: Wer verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich des Cafés zwischen 22.30 und 12.10 Uhr beobachtet hat, soll sich melden.

Die Situation in Garmisch-Partenkirchen ist angespannt. Die Stadt, die am Fuß der Zugspitze liegt, ist bekannt für ihre atemberaubenden Landschaften und touristischen Attraktionen. Es ist bedauerlich, dass das soziale Miteinander in den letzten Jahren so stark belastet wurde. Die Sorgen der Anwohner sind nachvollziehbar, und die Verantwortlichen sind gefordert, Lösungen zu finden, die sowohl den Bedürfnissen der Bevölkerung als auch den menschlichen Schicksalen Rechnung tragen.