Heute, am 5. Mai 2026, blicken wir zurück auf das Leben eines Mannes, der den Sport in unserer Region maßgeblich geprägt hat. Helmuth Pfeffer, geboren 1942 in Hochstadt bei Weßling, ist mit 83 Jahren von uns gegangen. Lange Jahre war er eine feste Größe in Germering und Fürstenfeldbruck, und sein Engagement wird in der Erinnerung der Menschen weiterleben.
Helmuth war nicht nur ein leidenschaftlicher Sportler, sondern auch ein unermüdlicher Organisator. Über mehr als drei Jahrzehnte war er im Ski-Club Fürstenfeldbruck im Vorstand tätig. In dieser Zeit hat er unzählige Veranstaltungen und Projekte auf die Beine gestellt, die das sportliche Leben vor Ort bereichert haben. Als Skilehrer und Leiter der Skischule in Ellmau hat er vielen Menschen das Skifahren beigebracht – und das, obwohl ihn Rückenprobleme plagten. Mit seiner Frau Lilo, die er als Teenager in München-Neuhausen kennengelernt hatte, begleitete er weiterhin Skikursfahrten und zeigte so eindrucksvoll, wie viel ihm der Sport bedeutete.
Ein Leben für den Sport
Sein Einfluss reichte weit über den Ski-Club hinaus. Als Zweiter Vorsitzender des Skiverbandes München (SVM) war er ein wichtiger Befürworter der Vernetzung der verschiedenen Sportvereine in der Region. Ein Meilenstein seiner Arbeit war die Einführung des Regional-Cup-Finales im Jahr 1999, das als Breitensportrennen großen Anklang fand und viele Sportler zusammenführte. Helmuth war ein echter Visionär, der stets das Wohl der Gemeinschaft im Blick hatte.
Aber auch im Tennis war er aktiv. Pfeffer war Gründungsmitglied des Tennisclubs Kreuzlinger Forst und wurde später Ehrenvorsitzender. Sein Engagement wurde 2012 mit der Bürgermedaille der Stadt Germering gewürdigt, und er erhielt den Ehrenamtspreis. Das zeigt, wie sehr seine Arbeit geschätzt wurde. Bei der ordentlichen Mitgliederversammlung des Tennisclubs im Dezember 2012, wo er die Ehrungen für langjährige Mitglieder leitete, war sein Platz in der ersten Reihe bereits ein Zeichen seines Engagements für den Verein.
Ein Mensch mit vielen Facetten
Helmuth war nicht nur Sportler und Vereinsfunktionär, sondern auch ein Mann, der seine berufliche Laufbahn als Betriebswirt in der Großkantine einer Behörde in Pullach verbrachte. Seine Fähigkeit, Menschen zusammenzubringen, erlebte man nicht nur im Sport, sondern auch in seinem Beruf. Er war ein Bindeglied zwischen den Menschen – im Sport und im täglichen Leben.
Sein Sohn Christian, geboren 1971, ist ein weiterer Grund, warum Helmuths Vermächtnis weiterlebt. Die Familie stand stets im Mittelpunkt seines Lebens. Leider verstarb seine Frau Lilo wenige Monate vor ihm, was sicher auch einen Schatten auf seinen Lebensabend war. Doch die Erinnerungen an die gemeinsamen Erlebnisse und die sportliche Leidenschaft werden immer in den Herzen der Menschen weiterleben.
Helmuth Pfeffer wird uns fehlen – als Sportler, als Freund und als Mensch, der mit seinem unermüdlichen Einsatz das Leben vieler Menschen bereichert hat. Der Sport in Germering und Fürstenfeldbruck hat durch ihn eine wichtige Persönlichkeit verloren, doch sein Geist wird weiter durch die Hallen und auf den Pisten wehen, die er so geliebt hat.