Die Deutsche Post hat große Pläne für Fürstenfeldbruck. Im Gewerbegebiet Hasenheide soll ein neuer Zustellstützpunkt entstehen, und das lässt die Herzen der Logistikfreunde höher schlagen. Der Stadtrat hat dem vorhabenbezogenen Bebauungsplan einstimmig zugestimmt, was eindeutig für die Notwendigkeit des Projekts spricht. Der bisherige Standort am Bahnhof wird aufgegeben – und das hat seine Gründe.

Mit dem boomenden Versandgeschäft, das uns alle zunehmend beschäftigt, ist es kein Wunder, dass die Deutsche Post sich nach neuen, größeren Räumlichkeiten umschaut. Der neue Zustellstützpunkt wird an der Fraunhoferstraße errichtet. Geplant ist eine beeindruckende Halle von rund 2500 Quadratmetern, die nicht nur Platz für die Pakete bieten wird, sondern auch Stellplätze und Nebenanlagen umfasst. Man darf gespannt sein, wie das Ganze neben dem Getränkelogistikunternehmen Trinks aussehen wird!

Die Details im Blick

Johannes Dachsel, der Stadtbaurat, hat bereits erwähnt, dass man versucht, die Grünflächen in der Umgebung zu optimieren. Das klingt nach einem vernünftigen Ansatz! Ein Parkdeck wurde im Planungs- und Bauausschuss angeregt, was möglicherweise die Anzahl der Stellplätze reduzieren könnte. Das Gewerbegebiet Hasenheide Nord ist nahezu vollständig bebaut, und die Schaffung neuer Flächen wird unerlässlich sein. Immerhin müssen wir auch an die Natur denken – und die Meinungen dazu gehen auseinander.

Es gab einige Diskussionen über Altlasten in dem Bereich, wo sich einst eine alte Deponie befand. Daher hat die Post Bodengutachten und hydrogeologische Untersuchungen durchführen lassen, um sicherzustellen, dass alles in Ordnung ist. Es ist beruhigend zu wissen, dass die Versickerungsanlage in unbelastetem Boden angelegt werden soll. Das zeigt, dass man hier sehr sorgfältig plant.

Ein Blick in die Zukunft

Die Inbetriebnahme des neuen Zustellstützpunkts wird frühestens für Ende 2028 erwartet. Das klingt noch weit weg, aber die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren. Schallschutz- und Verkehrsgutachten wurden erstellt, um den Anwohnern und den Lkw-Anlieferungen Rechnung zu tragen. Mirko Pötsch von der SPD äußerte Bedenken bezüglich des Verkehrsaufkommens. Verständlich, oder? Schließlich möchte man auch in Zukunft entspannte Nachmittage im Viertel genießen können.

Besonders interessant ist, dass die Ausgleichsflächen im Landkreis Dachau angesiedelt werden, da in Fürstenfeldbruck keine geeigneten Flächen gefunden wurden. Ein wenig verwirrend, aber gut, dass man sich Gedanken macht! Thomas Brückner von den Grünen hat zudem gefordert, mehr Grünflächen und Bäume zu schaffen – und auch das Parkdeck ist ihm ein Anliegen. Man sieht, hier wird viel diskutiert – und das ist gut so. So können alle Perspektiven gehört werden.

Der Status des Grundstücks am Brucker Bahnhof bleibt nach dem Umzug unklar, da die Deutsche Post die Immobilie angemietet hat. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation entwickeln wird. Fest steht jedoch, dass der neue Zustellstützpunkt in der Hasenheide eine spannende Entwicklung für die Stadt darstellt. Wir dürfen gespannt sein, wie sich die Dinge in den kommenden Jahren entwickeln werden!