Am 6. und 7. Juli 2026 fand im Bildungszentrum an der Gartenstraße der Sommerempfang der Lebenshilfe Freising statt, und es war ganz schön was los! Das Thema „Zwischen Herkunft und Zukunft – von Eltern gegründet, wohin entwickelt sich die Lebenshilfe?“ zog zahlreiche Interessierte an. Ein Podium, auf dem sich Monika Haslberger, Nina Teubner, Manuela Mühlhammer, Jürgen Auer und Katharina Winter die Ehre gaben, war moderiert von Johannes Reicheneder. Es ging hoch her!

Eine zentrale Botschaft schwang durch die Luft: Eltern sollen sich weiterhin lautstark für die Rechte ihrer Kinder einsetzen. Katharina Winter, selbst Mutter eines Kindes mit Rett-Syndrom, teilte ihre persönlichen Erfahrungen und die wichtige Unterstützung, die sie durch die Lebenshilfe erfahren hat. Sie sprach von den Herausforderungen, die das Leben mit sich bringt, aber auch von den vielen positiven Momenten, die es zu bieten hat.

Starke Stimmen für Inklusion

Bürgermeister Nico Heitz war ebenfalls vor Ort und stellte klar, wie wichtig es ist, die „Botschaft der Vielfalt“ in den Medien deutlich zu kommunizieren. Er fand, dass es an der Zeit sei, die Stimmen derjenigen zu erheben, die oft ungehört bleiben. Die Lebenshilfe-Kampagne „Teilhabe ist kein Extra – sie ist ein Menschenrecht“ fand großen Anklang und wurde von Jürgen Auer als ein „riesengroßes Kräftereservoir“ innerhalb der Lebenshilfe bezeichnet. Er forderte mehr Engagement für Teilhabe und Inklusion.

Besonders eindringlich war die Forderung von Nina Teubner, die mehr Lautstärke in der Vertretung der Interessen von Menschen mit Behinderungen einforderte. Das Publikum hörte ihr gespannt zu – jeder Satz schien ein kleiner Aufruf zum Handeln zu sein. Robert Wäger sprach sich für mehr Selbstvertreter im Bundesverband der Lebenshilfe aus. „Wir müssen den Raum einnehmen, der uns zusteht!“, so könnte man es zusammenfassen.

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Inklusive Bildung und berufliche Teilhabe

Und das ist noch nicht alles! Die Inklusionstage 2026 des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales in Berlin standen ebenfalls ganz im Zeichen der beruflichen Teilhabe. Mit dem Motto „Ausbildung und Arbeit für junge Menschen mit Behinderungen. barrierefrei. selbstbestimmt. zeitgemäß.“ wurde der Fokus auf den Übergang von Schule in Ausbildung und Beruf gelegt. Dirk Michalek von der Lebenshilfe betonte die Notwendigkeit fairer Chancen für junge Menschen mit Behinderungen. Das ist ein Thema, das uns alle angeht!

Jeanne Nicklas-Faust wies darauf hin, wie wichtig inklusive berufliche Bildung für Menschen mit Unterstützungsbedarf und kognitiver Beeinträchtigung ist. Und das Beste? Auf der Website der Lebenshilfe gibt es eine Übersicht über verschiedene Ausbildungsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderungen. Einfach mal reinschauen!

Insgesamt wird klar: Der Einsatz für Inklusion und Teilhabe ist wichtiger denn je. Es braucht laute Stimmen, starke Gemeinschaften und eine klare Vision für die Zukunft. Die Lebenshilfe in Freising und darüber hinaus wird sicher nicht aufhören, sich für die Rechte von Menschen mit Behinderungen starkzumachen. Die Zukunft? Die gestalten wir gemeinsam!

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