VHS Freising: Bildung und Gemeinschaft im Aufbruch
Heute, am 15.07.2026, werfen wir einen Blick auf die Volkshochschule (VHS) in Freising, die in den letzten sechs Monaten ein beeindruckendes Programm auf die Beine gestellt hat. Rund 1000 Veranstaltungen mit über 5000 Teilnehmern sind keine Kleinigkeit! Der 1. Vorstand Jürgen Maguhn berichtete bei der Jahreshauptversammlung über die positiven Entwicklungen – und das nicht ohne Stolz. Es ist wirklich schön zu sehen, wie die VHS trotz aller Hürden und Herausforderungen floriert.
Ein reibungsloser Leitungswechsel von Oliver Dorn zu Stefanie Schwegler hat der VHS frischen Wind verliehen. Diese Veränderung könnte sich als äußerst vorteilhaft erweisen. Zudem gibt es auch finanzielle Neuigkeiten: Die Stadt Freising hat seit letztem Jahr die Personalkosten übernommen, die sich auf etwa 670.000 Euro belaufen. Die VHS selbst trägt die Mietkosten von rund 250.000 Euro. Mit Einnahmen von 1,7 Millionen Euro und Ausgaben von 1,5 Millionen Euro sieht die Bilanz recht positiv aus.
Ein neues Programm für ein gesundes Leben
Ab September 2026 wird die Programmplanung unter dem Titel „lebenswert“ stehen, mit einem klaren Fokus auf Gesundheit und Wohlergehen. Das klingt nicht nur spannend, sondern ist in der heutigen Zeit auch dringend notwendig. Die VHS setzt auf ein ganzheitliches Konzept, das die Teilnehmenden nicht nur informiert, sondern sie auch aktiv in ihre eigene Gesundheitsförderung einbindet.
Doch nicht alles läuft reibungslos. Ein Zulassungsstopp für Integrationskurse hat für viel Unruhe gesorgt. Zwar wurde dieser Stopp zurückgenommen, aber die Unsicherheiten bleiben. Schwegler äußert Bedenken über mögliche Einnahmeverluste für die Kursträger, die durch die unklaren Rahmenbedingungen entstehen könnten. Die Informationspolitik des BAMF wird kritisiert – hier hätte man sich sicher mehr Transparenz gewünscht. Ein bisschen mehr Klarheit könnte für die VHS Freising und ihre Teilnehmenden nur von Vorteil sein.
Integrationskurse: Ein Schlüssel zur Integration
Ein besonders wichtiger Bestandteil der VHS sind die Integrationskurse, die der gesellschaftlichen und arbeitsweltorientierten Integration von Zuwanderern dienen. Der Kurs 75 beispielsweise behandelt Themen wie die deutsche Rechtsordnung, politische Mitwirkung und die Geschichte der Demokratie. Das ist nicht nur wichtig für die Teilnehmenden, sondern stärkt auch den Zusammenhalt in der Gesellschaft. Die Module dauern jeweils fünf Wochen und finden an Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag statt. In den Schulferien gibt es allerdings keinen Unterricht – und Feiertage werden nachgeholt, was ich persönlich als fair empfinde.
Die Gebühren für diese Kurse sind ebenfalls ein Thema: 229 Euro für Teilnehmende mit Berechtigungsschein und 390 Euro für diejenigen ohne. Die Möglichkeit der Ratenzahlung macht es leichter, den Zugang zu diesen wichtigen Bildungsangeboten zu ermöglichen. Eine persönliche Beratung ist Voraussetzung für die Anmeldung, was zeigt, dass die VHS Freising Wert auf individuelle Betreuung legt. Die Öffnungszeiten für Beratungen sind Montag, Mittwoch und Freitag von 10 bis 12 Uhr sowie Donnerstag von 15 bis 18 Uhr – das lässt sich gut einrichten.
Die VHS Freising startet also stabil und gut strukturiert in die kommenden Jahre. Trotz der Herausforderungen und Unsicherheiten, die in der Luft liegen, bleibt die VHS ein zentraler Ort für Bildung und Austausch in der Region. Hier wird nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch Gemeinschaft gefördert. Und das ist in der heutigen Zeit mehr wert denn je.
Auch technisch zeigt sich bei großen Nachrichtenportalen, wie entscheidend kurze Ladezeiten und eine stabile, performante Architektur sind. Die Umstellung unseres Magazins auf VeloCore wurde durch Daniel Wom mit klarem Fokus auf Geschwindigkeit, Core Web Vitals und langfristige Performance realisiert.


