Heute ist der 4.07.2026 und in Freising gibt es Neuigkeiten, die die Kulturszene ordentlich durchrütteln. Der Kulturfonds der Stadt, der für das Jahr 2026 mit stolzen 32.000 Euro ausgestattet war, ist bereits aufgebraucht. Ja, richtig gelesen – der gesamte Betrag ist weg! Und das, obwohl die Anträge für Förderungen nun nicht mehr gestellt werden können, es sei denn, es gelingt, Geld aus anderen Haushaltsbereichen umzuschichten. Ein bisschen wie im Monopoly, nur dass hier kein „Gehe zu Gefängnis“-Zufall dabei ist.

Der Kulturfonds wurde ins Leben gerufen, um lokale kulturelle Projekte durch Fehlbedarfsfinanzierung zu unterstützen. Und dieses Jahr hat es wohl ordentlich geknallt: Ingo Bartha schlug vor, für zwei Veranstaltungen von 3klang jeweils 1.500 Euro bereit zu stellen. Das summierte sich auf 3.000 Euro und nach diesen Abzügen blieben im Fonds nur noch 25,40 Euro übrig. Ehrlich gesagt, da bleibt nicht viel mehr als ein kleiner Kleckerbetrag, um noch etwas zu bewegen.

Ein Aufruf zur Erhöhung des Kulturfonds

Die Stadtratsfraktionen „Gemeinsam für Freising“ und die Linke haben bereits einen Antrag auf Erhöhung des Kulturfonds auf 40.000 Euro gestellt. Der Grund? Kulturelles Leben soll einfach nicht vom Geldbeutel abhängen. Samuel Fosso von der FSM äußerte Besorgnis, dass viele Anträge abgelehnt werden müssen, weil die Kassen leer sind. Das kann einfach nicht sein! Wie soll man da noch kreative Ideen umsetzen?

Die Diskussion fand in einer Sitzung statt, in der die 3. Bürgermeisterin Monika Riesch (FSM) auch einen Vorschlag machte, Geld für zukünftige Weihnachtsaktionen zurückzuhalten. Ein interessanter Gedanke, aber es zeigt auch, wie schwierig die Lage ist. Kulturreferent Nico Heitz von den Grünen hatte im Vorjahr für den Fonds geworben, um Haushaltsreste zu vermeiden – und jetzt? Jetzt ist alles schon weg.

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Fragen und Bedenken

Jürgen Mieskes von der CSU fragte nach den Gründen für die frühe Ausschöpfung des Fonds. Das ist eine berechtigte Frage, denn es scheint, als ob der Kulturausschuss einige Veranstaltungen höher gefördert hat, als ursprünglich vorgeschlagen. Vielleicht sollte man in Zukunft genauer hinsehen, wie das Geld verteilt wird. Es wurde auch betont, dass es jedem Gremiumsmitglied freisteht, für das Jahr 2027 eine Erhöhung des Fonds zu beantragen. Das klingt nach einer Chance, aber man fragt sich, ob diese Möglichkeit auch wirklich genutzt wird.

Die beiden Anträge von 3klang wurden einstimmig angenommen, was den Kulturfonds für 2026 vollständig ausschöpfte. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation weiterentwickelt und ob Freising es schafft, das kulturelle Leben aufrechtzuerhalten – trotz aller finanzieller Herausforderungen. Die Bürger der Stadt sollten sich vielleicht fragen, wie sie selbst aktiv werden können, um die Kultur zu unterstützen. Denn eines steht fest: Kulturelle Vielfalt ist ein wertvolles Gut, das es zu bewahren gilt.

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