Bamberg verbessert Radverkehrssicherheit am Adenauerufer mit neuen Maßnahmen
Am 31. Oktober 2026 gibt es in Bamberg erfreuliche Nachrichten für alle Radfahrer – oder besser gesagt: die Radfahrenden. Die Stadt Bamberg hat sich zum Ziel gesetzt, die Sicherheit an einer der häufigsten Einmündungen für Radler zu verbessern. Konkret geht es um die Einmündung des Geh- und Radwegs am Adenauerufer zur Galgenfuhr. Hier war die Situation bisher alles andere als optimal. Radfahrer, die von der schönen Promenade am Adenauerufer kommen, hatten es nicht leicht, sicher nach links in Richtung Forchheimer Straße abzubiegen. Das liegt daran, dass es an dieser Stelle keine Bordsteinabsenkung gibt – und das kann schon mal für ein mulmiges Gefühl im Bauch sorgen.
Die Folge? Viele Radler haben sich dazu entschlossen, einfach entgegen der Fahrtrichtung zur Neuen Bughofer Straße zu fahren und die Kreuzung zu queren. Ein bisschen waghalsig, wenn man bedenkt, dass das auch unliebsame Begegnungen mit dem Autoverkehr nach sich ziehen kann. Ein unfallträchtiges Szenario – das geht besser!
Maßnahmen für mehr Sicherheit
Jetzt kommt der Bamberg Service ins Spiel. In der Ferienwoche vom 2. bis 6. November wird hier kräftig Hand angelegt, um das Radfahren sicherer zu machen. Es wird eine Bordsteinabsenkung geben, die das Abbiegen erleichtert. Aber das ist noch nicht alles – auch neue Markierungen und Beschilderungen sind geplant. Man darf also gespannt sein, wie die Änderungen das Bild an dieser wichtigen Stelle verändern werden.
Doch wie sieht es während der Umsetzungsphase aus? Die Galgenfuhr wird im Bereich der Maßnahme halbseitig gesperrt. Der Geh- und Radweg am Adenauerufer wird zwischen der Heinrichsbrücke und der Galgenfuhr sogar vollständig gesperrt. Radfahrende und Fußgänger werden über die Neue Bughofer Straße umgeleitet. Das mag vielleicht ein bisschen Unannehmlichkeiten bringen, aber Sicherheit geht schließlich vor.
Ein Schritt in die richtige Richtung
Diese Maßnahmen sind nicht nur lokal wichtig – sie sind Teil eines größeren Trends in Deutschland, der sich mit der Sicherheit und Attraktivität des Radverkehrs beschäftigt. Der ADFC hat Leitlinien erarbeitet, um eine sichere und komfortable Fahrradinfrastruktur zu fördern. Fast die Hälfte der Deutschen fühlt sich beim Radfahren unsicher, und genau das gilt es zu ändern! Mit durchgängigen, qualitativ hochwertigen Radverkehrsnetzen soll das Radfahren erleichtert und beschleunigt werden. Denn letztlich braucht der Radverkehr Platz und Schutz – und das spiegelt sich auch in den geplanten Veränderungen in Bamberg wider.
In einer Zeit, in der immer mehr Menschen das Fahrrad als umweltfreundliches Fortbewegungsmittel entdecken, sind solche Maßnahmen nicht nur wünschenswert, sondern notwendig. Die Stadt Bamberg zeigt mit ihrem Engagement, dass sie die Bedürfnisse der Radfahrenden ernst nimmt und aktiv an einer besseren Zukunft für alle Verkehrsteilnehmenden arbeitet. Also, liebe Radler, haltet die Augen offen – es wird sicherer und schöner auf den Bamberger Straßen!
