Heute ist der 27.10.2026, und hier in Bamberg gibt es eine heiße Diskussion über ein Gerät, das in vielen Küchen Einzug gehalten hat: die Heißluftfritteuse, auch bekannt als Airfryer. Eine repräsentative Umfrage von YouGov aus diesem April hat ergeben, dass rund 47 Prozent der Deutschen dieses Gerät nutzen. Das klingt nicht nur nach einem Trend, sondern könnte auch eine kleine Revolution in der Art und Weise sein, wie wir kochen. Wer hätte gedacht, dass man ohne viel Fett frittieren kann und dabei auch noch Kalorien spart?

Die Funktionsweise ist einfach und doch genial. Heißluftfritteusen garen die Lebensmittel mit schnell zirkulierender heißer Luft und versprechen uns das knusprige Erlebnis, das wir von traditionellen Fritteusen kennen – nur eben mit deutlich weniger Fett. Das bedeutet weniger Kalorien und weniger unangenehme Essensgerüche in der Wohnung. Und der Garraum ist so kompakt, dass die Geräte schnell die gewünschte Temperatur erreichen. Manchmal sind die Speisen sogar schneller gar als im Backofen. Wer hätte das gedacht?

Vielseitige Küchenhelfer

Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig: Ob Backen, Garen, Aufwärmen oder Rösten – die Heißluftfritteuse kann das alles. Und das Beste? Oft benötigen sie weniger Energie und Platz als ein traditioneller Backofen. Ein Heißluftofen kann sogar zum Frittieren, Grillen und Dampfgaren verwendet werden. Modelle variieren in der Leistung von 1.500 bis 1.800 Watt, und die Temperatur lässt sich meist zwischen 60 und 230 °C einstellen. Manchmal sogar mit einem digitalen Display, das uns sagt, wann das gute Stück fertig ist!

Bei der Nutzung sollte man allerdings auch an die Reinigung denken. Regelmäßige Pflege ist wichtig, damit sich keine Fett- und Speisereste ansammeln. Und Achtung: Bei zu starker Bräunung kann auch im Airfryer Acrylamid entstehen – ein Stoff, der als potenziell krebserregend gilt. Also, nicht nur schnell kochen, sondern auch auf die Gesundheit achten!

Die Qual der Wahl: Airfryer oder Heißluftofen?

Wenn man sich jetzt fragt, ob man sich eine Heißluftfritteuse oder einen Heißluftofen zulegen soll, hier ein kleiner Hinweis: Beide arbeiten nach dem Prinzip der Heißluftzirkulation. Der Heißluftofen hat jedoch einen größeren Garraum und bietet mehr Zubereitungsmöglichkeiten. Wenn man also viel backt oder kocht, könnte sich ein Heißluftofen eher lohnen. Wer hauptsächlich frittieren möchte, für den ist der Airfryer die bessere Wahl.

Die Auswahl reicht von kompakten Multifunktions-Heißluftöfen für den Privathaushalt bis hin zu größeren Gastro-Varianten, die mehr Platz benötigen. Und das Zubehör ist nicht zu vernachlässigen! Viele Modelle kommen mit Blechen, Rosten, Frittierkörben und sogar einem Drehspieß. Das macht das Kochen und Zubereiten nicht nur einfacher, sondern auch spannender.

Gesunde Ernährung und frische Zutaten

Die AOK-Expertin warnt jedoch vor speziellen Fertigprodukten, die als „Airfryer-freundlich“ beworben werden. Oft stecken da unerwünschte Zutaten drin, und sie sind meist teurer als frische Lebensmittel. Der Schlüssel zu einer gesunden Ernährung bleibt also: frische, unverarbeitete Zutaten verwenden und kreativ mit den Geräten umgehen.

Wer sich für ein Gerät entscheidet, sollte auch an die Sicherheit denken. Verbrennungsgefahr besteht während des Betriebs, und das Gehäuse kann heiß werden. Kinder sollten also ferngehalten werden! Aber wenn man einmal den Dreh raus hat, ist das Kochen mit diesen Geräten eine wahre Freude.

Insgesamt zeigt sich, dass die Heißluftfritteuse und ihre großen Geschwister, die Heißluftöfen, nicht nur praktisch sind, sondern auch eine gesunde Alternative zu herkömmlichen Kochmethoden bieten. Ob für den kleinen Snack zwischendurch oder das große Festessen – die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt. Und wer weiß, vielleicht wird die nächste große Kochshow ja um die Kunst des Luftfrittierens kreisen!