Rikscha für Senioren: Ein neues Kapitel der Mobilität in Geretsried
In Geretsried, einer charmanten Stadt im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen, gibt es bald etwas ganz Besonderes für unsere älteren Mitbürger. Ein Rikscha-Service soll eingeführt werden, um Senioren kostenlos durch die Stadt zu chauffieren. Die Initiative kam von Bernhard Lorenz, dem Vorstand der AWO, der die Idee schon seit 2024 verfolgt. Die Rikscha wird speziell für Senioren aus Pflegeheimen oder von zu Hause bereitgestellt – ein echter Lichtblick für alle, die nicht mehr so mobil sind!
So eine Rikscha, die hat was! Für viele ältere Menschen könnte sie die Brücke zu vertrauten Orten oder neuen Entwicklungen in der Stadt sein. Das Team um Lorenz und Birgit Sachers, ein Vorstandsmitglied des ADFC, hat sich bereits Rikschas der Diakonie in Stein angesehen, die seit 2026 dort im Einsatz sind. Und das Beste? Resi Harth, die bereits Erfahrung im Pflegedienst hat, stellt eine Rikscha zur Verfügung. Geplant ist übrigens noch eine zweite Rikscha mit E-Antrieb – das ganze Projekt soll etwa 13.000 Euro kosten. Eine Summe, die sich für die Lebensqualität zahlt!
Ein einzigartiges Erlebnis
Der offizielle Startschuss für dieses Projekt fällt am 20. September beim Mobilitätsfest in Geretsried. Wie das ganze ablaufen soll? Ehrenamtliche Fahrer werden gesucht, die mit den Rikschas durch die Stadt fahren, und das Ganze steht im Gegensatz zu kommerziellen Angeboten, die man in der Umgebung findet. Hier geht es nicht um Profit, sondern um Menschlichkeit. Die Idee ist nicht nur, die Senioren zu chauffieren, sondern auch eine Verbindung zwischen den jüngeren Rikschafahrern und den älteren Mitbürgern zu schaffen. Ein bisschen Plaudern, ein bisschen Lachen – das könnte die Nachbarschaft stärken!
Um das Konzept noch greifbarer zu machen, lohnt sich ein Blick nach Frankfurt. Dort bietet der Malteser Hilfsdienst seit 2020 Rikschafahrten für Senioren an. Mit 18 Ehrenamtlichen und 76 Stammkunden erfreut sich das Angebot großer Beliebtheit. Ein Fahrer, Wolfgang Dick, hilft der 81-jährigen Helga Budig beim Einsteigen in die Rikscha. Für Helga, die auf einen Gehstock angewiesen ist, sind die Fahrten ein wahrer Lichtblick. „Ich nutze die Rikschafahrten jetzt zum fünften Mal“, sagt sie. So entsteht eine freundliche Chemie zwischen den Fahrern und den Fahrgästen, die während der Fahrt interessante Gespräche führen.
Ein Blick in die Zukunft
Und wie sieht es bei uns in Geretsried aus? Die Rikscha könnte auch ein bisschen frischen Wind in den Alltag älterer Menschen bringen. Oft sind es kleine Dinge, die große Freude bereiten. Sei es ein Ausblick auf ein vertrautes Café oder ein Spaziergang an einem neuen Ort – die Rikscha macht’s möglich! Die Fahrten finden flexibel zwischen März und November statt, und wie in Frankfurt können die Senioren bequem von zu Hause oder einem vereinbarten Treffpunkt abgeholt werden.
Die Herausforderungen sind nicht zu unterschätzen, wie Wolfgang Dick in Frankfurt zu berichten weiß. Poller und enge Abstände können es den Rikschafahrern manchmal schwer machen. Aber das Team in Geretsried ist bereit, diese Hürden zu nehmen. Und mit einem Verdeck, das bei Regen hochgeklappt werden kann, sind die Fahrgäste in jeder Wetterlage gut geschützt.
Die Zukunft sieht rosig aus – nicht nur für die Senioren, sondern auch für die Gemeinschaft. Es ist ein kleiner Schritt für die Stadt, aber ein großer für die Lebensqualität. Und das ist ja schließlich das, was zählt!
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