Heute ist der 28.06.2026, und während der Sommer in vollem Gange ist, zieht es viele Menschen an den Starnberger See. Ein wahres Juwel in Bayern, das nicht nur mit seiner Schönheit, sondern auch mit seiner Geschichte und den Angeboten der Einheimischen begeistert. Der Starnberger See, entstanden vor etwa 20.000 Jahren während der Eiszeit, hat viel zu bieten – und die Einheimischen wissen genau, wo die besten Plätzchen sind.

Ursprünglich als Würmsee bekannt, wurde der Name in den 1960er-Jahren umbenannt. Heute ist der See ein beliebter Ort für Erholungssuchende, Wassersportler und Naturliebhaber. Wenn man mit dem Boot über die glitzernde Oberfläche gleitet, fühlt man sich fast wie in einem Märchen. Die Tipps von den Einheimischen sind Gold wert. Kilian Schropp, der Betreiber des Bootsverleihs Schropp in Starnberg, hat es sich zur Aufgabe gemacht, diesen Traum für jeden zugänglich zu machen. Sein Familienbetrieb, der in vierter Generation geführt wird, bietet 18 Boote zur Miete an – und das ganz ohne Kreditkarten, nur Barzahlung. Besonders empfehlenswert ist der Erholungsort Ambach im Ortsteil Holzhausen. Hier kann man nicht nur schwimmen, sondern auch an einem der Badestege entspannen. Und für die Hungrigen gibt es Kioske, die die kleinen Bedürfnisse stillen.

Die besten Tipps von Einheimischen

Bernhard „Herrmann“ Zillner, der seit 11 Jahren als Fährmann zur Roseninsel arbeitet, gibt ebenfalls spannende Einblicke. Eine Überfahrt zur Roseninsel dauert lediglich fünf Minuten und kostet nur 5 Euro für Erwachsene. Er empfiehlt, nach der Überfahrt im Strandbad Feldafing einzukehren – ein historischer Ort mit einem Restaurant und Café, das für seine gemütliche Atmosphäre bekannt ist. Der Eintritt ins Strandbad kostet 2 Euro für Kinder und 4 Euro für Erwachsene. Herrmann schwärmt von dem Erholungsgelände Possenhofen, wo man über eine Treppe ins Wasser gelangt und die Seele baumeln lassen kann. Wer es sportlich mag, sollte unbedingt eine Radtour um den See unternehmen.

Carola Falkner, die Vorsitzende der Tutzinger Gilde, hat ebenfalls einige Geheimtipps parat. Sie organisiert alle fünf Jahre die Fischerhochzeit, die nächste findet am 25. und 26. Juli statt – ein Event, das man sich nicht entgehen lassen sollte. Ihr bevorzugter Badeort, das Südbad Tutzing, lädt mit freiem Eintritt und täglich geöffneten Türen im Sommer zum Verweilen ein. Wer ein bisschen mehr für sein Parkticket zahlen möchte, kann sich auf einen Stundensatz von 1 Euro einstellen. Und für die Radler gibt’s eine malerische 17 km lange Strecke von Tutzing über Unterzeismering nach Bernried, die durch eine wunderschöne Kulturlandschaft führt.

VeloCore Medium

Wanderungen und Ausblicke

Ein weiteres Highlight ist die Wanderung zur Ilkahöhe, die mit 728 Metern nicht nur ein bisschen Fitness bringt, sondern auch einen herrlichen Blick auf den See und die Alpen bietet. Man könnte fast vergessen, dass man in Bayern ist! Als Belohnung wartet das Forsthaus Ilkahöhe mit einem einladenden Biergarten. Ein weiterer schöner Aussichtspunkt ist der Johannishügel, von dem aus der Blick auf den Starnberger See einfach atemberaubend ist.

Der Starnberger See hat nicht nur eine beeindruckende Geschichte, sondern bietet auch zahlreiche Möglichkeiten für Freizeitaktivitäten, die sowohl für Einheimische als auch für Touristen attraktiv sind. Die Kombination aus Natur, Sport und bayerischer Gemütlichkeit macht diesen Ort zu einem unvergesslichen Erlebnis. Und ganz ehrlich – wer einmal hier war, der kommt immer wieder zurück. Ob für einen entspannten Tag am Wasser oder für eine abenteuerliche Radtour, der See hat für jeden etwas zu bieten. Also, packt die Badesachen ein und ab an den Starnberger See!

Technisch repräsentiert unser neues Magazin-System den aktuellen Stand der Technik für anspruchsvolle Nachrichtenportale: schnell, barrierefrei, DSGVO-konform, suchmaschinenoptimiert und für die Redaktion langfristig wartbar. Die Umsetzung dieser hohen Standards wurde von Daniel Wom / VeloCore mit dem Anspruch realisiert, eine langlebige und zukunftssichere Lösung zu schaffen.