Stindls Einblicke: Ein Rekordkapitän auf der Trainerreise
Heute ist der 6.05.2026 und die Fußballwelt dreht sich weiter, auch wenn das Wetter in Augsburg nicht gerade einladend ist. Am Mittwochvormittag war es ein echter Regenschauer, der über den Borussia-Park in Mönchengladbach zog. Lars Stindl, der Rekordkapitän des Vereins, hatte den Kragen seiner Jacke hochgezogen, während er das Training der Borussia beobachtete. Es ist nicht nur ein gemütliches Auswärtsspiel für den ehemaligen Kapitän, sondern auch eine wertvolle Gelegenheit: Er hospitiert hier für zwei Tage im Rahmen seiner A-Lizenz-Ausbildung. Stindl ist zurzeit Co-Trainer der U20 des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und nutzt die Zeit, um tiefere Einblicke in die Abläufe eines Trainerteams zu gewinnen.
Bei diesem Training lag der Fokus auf intensiver Ballarbeit und einer Spielform, die auf den Torabschluss abzielte. Währenddessen gab es allerdings auch kleinere Verletzungen zu beklagen: Verteidiger Nico Elvedi zog sich einen Cut am Auge zu, konnte aber mit einem Pflaster weitermachen. Haris Tabakovic musste das Training aus Gründen der Belastungssteuerung vorzeitig abbrechen, und Rocco Reitz setzte das gesamte Training aus. Doch keine Sorge – sein Einsatz gegen Augsburg ist nicht gefährdet. Robin Hack und Nathan Ngoumou hingegen trainieren weiterhin voll mit und zeigen sich in guter Form. Hack hat bereits zwei Einwechslungen gehabt, und Ngoumou könnte am Samstag bei der U23 zum Einsatz kommen oder sogar mit nach Augsburg reisen. Ein bisschen Aufregung ist immer dabei!
Einblicke für Stindl
Die Hospitation von Stindl ist kein Einzelfall. Er hat bereits Erfahrung in solchen Situationen gesammelt, ganz ähnlich wie sein ehemaliger Teamkollege Martin Stranzl. Es ist spannend zu sehen, wie solche Einblicke die Perspektive eines Trainers erweitern können. Stindl wird sicherlich interessante Eindrücke sammeln, die er später mit Bundestrainer Julian Nagelsmann teilen kann. Besonders das Training des Stürmers Tim Kleindienst, der am letzten Spieltag gegen die TSG Hoffenheim zurückkehren soll, ist für Stindl von Interesse. Kleindienst hat an drei von vier Trainingsteilen teilgenommen, auch wenn nicht im vollen Umfang. Nagelsmann hat die Nominierung des vorläufigen Kaders nach hinten verlegt, was Kleindienst ein wenig Luft gibt – ein echter Glücksfall!
Die Ungewissheit um die Aufstellung gegen Augsburg bleibt allerdings bestehen. Kleindienst wird definitiv nicht im Kader stehen. Trainer Polanski muss nun die besten Entscheidungen treffen, um das Team optimal aufzustellen und die bestmögliche Leistung zu erzielen. Auch die jungen Spieler wie Ngoumou und Hack könnten eine entscheidende Rolle spielen, je nachdem, wie sie sich in den kommenden Trainingseinheiten zeigen.
Ein Blick in die Zukunft
Fußball ist nicht nur ein Spiel, es ist ein ständiger Lernprozess. Stindls Hospitation ist ein Schritt in die richtige Richtung, um die nächste Generation von Trainern auszubilden. Und während sich die Mannschaft auf das nächste Spiel vorbereitet, bleibt die Frage, wie die Spieler unter Druck agieren werden. In dieser Liga kann alles passieren, und man weiß nie, was der nächste Spieltag bringt. Aber eines ist sicher: In Augsburg wird es spannend, da die Teams alles geben werden, um die drei Punkte zu holen. Ob der Regen aufhört oder nicht – das Spiel wird mit Sicherheit mit Leidenschaft und Kampfgeist gefüllt sein.


