SpVgg Lam empfängt FC Amberg: Ein Duell um Stabilität und Wiedergutmachung
Am kommenden Samstag, um 14 Uhr, wird die SpVgg Lam ihre Pforten öffnen und den FC Amberg empfangen. Ein Duell, das für die Gastgeber – aktuell im vorderen Tabellendrittel – mehr als nur ein normales Spiel ist. Lam hat sich fest vorgenommen, die Zähler gegen den derzeit zehnten Tabellenplatz zu sichern und gleichzeitig die schmerzliche 1:2-Niederlage aus dem Hinspiel zu tilgen. Diese Niederlage war laut Trainer Lorenz Kowalski eine der schwächsten Leistungen seiner Mannschaft in dieser Saison.
Doch die personelle Situation bleibt angespannt. Immerhin steht Simon Loderbauer nach seinem berufsbedingten Ausfall wieder zur Verfügung. Für Franz Wendl und Benjamin Tolks hingegen bleibt die Rückkehr nach Muskelverletzungen ungewiss. Trainer Kowalski ist sich bewusst, dass sein Team eine bessere Leistung zeigen muss, um den Schwung aus dem letzten Sieg gegen den FC Luhe-Wildenau mitzunehmen.
Der FC Amberg auf der Überholspur
Der FC Amberg hat sich unter der neuen Führung von Trainer Erkan Kara merklich stabilisiert. Nach einem holprigen Saisonstart, der drei Niederlagen in den ersten vier Spielen zur Folge hatte, hat die Mannschaft sich aus dem Tabellenkeller gearbeitet. Kara, der zuvor Sportlicher Leiter beim SV Schwandorf-Ettmannsdorf war, sieht in der Aufgabe beim Traditionsverein eine große Herausforderung und bezeichnete sie als „knifflig“. Er möchte die Mannschaft nicht nur stabilisieren, sondern auch etwas Zählbares mit nach Hause nehmen.
Die personelle Lage beim FC Amberg ist jedoch auch nicht ohne: Sven Florek, Jonas Pirner, Marc Meyer, Tizian Hammer und Edgard Becker fallen aus. Aber trotz dieser Ausfälle hat Amberg Spieler wie Matthias Graf, Kenan Muslimovic und Marco Seifert in seinen Reihen – allesamt mit höherklassiger Erfahrung. Diese Trümpfe sind nicht zu unterschätzen. Kara selbst warnt: „Lam ist eines der Topteams der Liga und offensiv besonders stark.“ Ein schwieriges Spiel steht also bevor, und der Einsatz, die Konzentration und die richtige Einstellung sind unerlässlich.
Ein Traditionsverein auf der Suche nach Stabilität
Der FC Amberg, gegründet 1997, hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Mit Vereinsfarben in Gelb und Schwarz und der Heimspielstätte Stadion am Schanzl, die Platz für 7.000 Zuschauer bietet, hat der Verein in der Fußballgemeinschaft eine eigene Identität. Nach dem Insolvenzdesaster des 1. FC Amberg im Jahr 1995 wurde die Fußballabteilung neu formiert. Seitdem hat sich der FC Amberg stetig weiterentwickelt, auch wenn es Höhen und Tiefen gab, wie den Abstieg aus der Regionalliga nach nur einer Saison oder den direkten Wiederaufstieg in die Landesliga.
Mit dem Trainerwechsel zu Kara hat der Verein frischen Wind bekommen. Seine Vorgänger, Friedrich Lieder und Mario Zitzmann, haben zwar viel erreicht, doch in der Landesliga hat das Konzept mit zwei Spielertrainern nicht gefruchtet. Nun soll Kara die Mannschaft an die Spitze der Landesliga zurückführen. Nur mit einer stabilen Leistung und dem richtigen Teamgeist kann das gelingen. Die Fans in Lam dürfen sich auf ein spannendes Duell freuen. Wer wird am Ende die Oberhand behalten? Das Stadion wird beben!
