Frischer Wind für die Agentur für Arbeit: Bettina Fröhlich übernimmt das Ruder in Ansbach-Weißenburg
In der Region Weißenburg-Gunzenhausen gibt es frischen Wind in der Agentur für Arbeit Ansbach-Weißenburg. Ab dem 1. Juli übernimmt Bettina Fröhlich die Leitung von Claudia Wolfinger, die nach zehn Jahren an der Spitze der Behörde nun neue Wege geht. Wolfinger wird als Vorsitzende der Geschäftsführung zur Agentur für Arbeit Nürnberg wechseln und hinterlässt ein beeindruckendes Erbe. Mit dem Total-E-Quality-Siegel und einem innovativen Führungsmodell, das Teilzeitkräften neue Karrieremöglichkeiten eröffnet, hat sie Maßstäbe gesetzt. Ihre Zeit war jedoch nicht nur von Erfolgen geprägt: Die Bewältigung der Corona-Pandemie stellte die Behörde vor immense Herausforderungen.
Wolfinger selbst äußert gemischte Gefühle über ihren Abschied. Das vertraute Arbeitsumfeld, in dem sie so viele Jahre gearbeitet hat, wird ihr fehlen. Dennoch blickt sie optimistisch auf ihre neue Aufgabe in Nürnberg, wo sie Torsten Brandes nachfolgt. Ihre Nachfolgerin Bettina Fröhlich bringt nicht nur frische Ideen, sondern auch reichlich Erfahrung im Bereich Qualitäts- und Performancemanagement mit, die sie zuletzt in der Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit gesammelt hat.
Kundenorientierung im Fokus
Bettina Fröhlich hat sich viel vorgenommen: Sie möchte die Kundenorientierung zur zentralen Säule ihrer Arbeit machen. Ihr Ziel ist es, die bewährte Arbeit der Agentur fortzuführen und gleichzeitig die Modernisierung sowie die Digitalisierung der Angebote voranzutreiben. Damit sollen die Dienstleistungen der Agentur noch näher an die Menschen im Agenturbezirk gebracht werden. In einer Zeit, in der alles digitaler wird, ist das ein wichtiger Schritt, um relevant zu bleiben und den Bedürfnissen der Kunden gerecht zu werden.
Die Bundesagentur für Arbeit mit Sitz in Nürnberg ist nicht nur ein zentraler Akteur auf dem deutschen Arbeitsmarkt, sondern auch ein Arbeitgeber, der sich um Chancengleichheit bemüht. Mit einem Frauenanteil von 72,2% und 53,6% auf Führungsebene setzt die Behörde auf Diversität und selbstverantwortliches Handeln ihrer Mitarbeiter*innen. Diese Prinzipien werden unter anderem durch Maßnahmen zur Chancengerechtigkeit und einem aktiven Engagement in Netzwerken wie dem Bündnis „Gemeinsam gegen Sexismus“ unterstützt.
Ein Blick auf die Zukunft
Die kommenden Herausforderungen sind vielschichtig. Inklusion und die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention stehen auf der Agenda. Fröhlich hat die Möglichkeit, die bereits bestehenden Aktionspläne weiterzuentwickeln und innovative Ideen zu integrieren, um die Arbeitswelt für alle zugänglich zu machen. Auch die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben wird großgeschrieben: Langzeitarbeitskonten und die Förderung von Teilzeitmodellen sollen helfen, eine ausgewogene Work-Life-Balance zu schaffen.
Am 1. Juli wird die Übergabe der Geschäfte offiziell vollzogen. Die Region darf gespannt sein, wie Bettina Fröhlich die Agentur für Arbeit Ansbach-Weißenburg in die Zukunft führen wird. Mit einem klaren Fokus auf Menschen und deren Bedürfnisse könnte die Agentur in der nächsten Zeit zu einem echten Vorreiter in der Arbeitsförderung werden.
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