Heute ist der 24.06.2026 und in Gunzenhausen gibt es Grund zur Freude! Die Beweidung am Storchenbiotop wird bis 2026 fortgeführt. Das klingt nicht nur nach Planung, sondern nach einer echten Herzensangelegenheit für die Natur. Die Wasserbüffel des Landwirts Johannes Horn spielen hierbei eine zentrale Rolle – sie sind nicht nur eindrucksvolle Tiere, sondern tragen aktiv zum Schutz der Wiesenbrüter und zur Pflege der Flächen im Altmühltal bei. Ein Vor-Ort-Termin mit Landrat Markus Gläser, Bürgermeister Matthias Hörr und weiteren engagierten Unterstützern hat das eindrucksvoll untermauert.

Es war ein Tag voller positiver Energie, als der Kiebitz während des Termins gesichtet wurde. Ein echtes Zeichen, dass die Maßnahmen greifen! Immerhin wurde die Fläche am Storchenbiotop vor etwa 35 Jahren als Lebensraum für den Storch angelegt. Heute dient dieses Biotop nicht nur den Störchen, sondern auch zahlreichen anderen Tier- und Pflanzenarten als Rückzugsort. Die extensive Beweidung hat sich in den vergangenen Jahren als überaus effektiv erwiesen – die artenreichen Wiesenbestände sind nicht nur ein Fest für die Augen, sondern auch ein wichtiger Bestandteil der Natur.

Ein starkes Team für die Natur

Landrat Markus Gläser betonte die immense Bedeutung dieser Maßnahme für den Naturschutz. „Es geht nicht nur um die Störche“, sagte er, „sondern um das gesamte Ökosystem.“ Bürgermeister Matthias Hörr hob den ökologischen Wert des Biotops hervor und erinnerte daran, wie wichtig solche Naherholungsgebiete für die Menschen sind. Lust auf einen Spaziergang? Das Gebiet lädt förmlich dazu ein!

Gerhard Wägemann vom Landschaftspflegeverband Mittelfranken bestätigte die Wirksamkeit der extensiven Beweidung im Wiesenbrüterschutz. Es ist immer wieder beeindruckend zu sehen, wie die Natur sich selbst regeneriert, wenn man ihr den Raum und die Bedingungen dazu gibt. Die Zusammenarbeit mit der Unteren Naturschutzbehörde zeigt, dass hier alle an einem Strang ziehen. Eine kleine Bitte an alle Besucher: Füttert die Tiere bitte nicht und betretet die Weideflächen nicht. Es ist nicht nur besser für die Tiere, sondern schützt auch die sensiblen Lebensräume.

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