Weilheim geht solar: Balkonkraftwerke für nachhaltige Energiewende!
In Weilheim tut sich was – und zwar im besten Sinne für die Umwelt und die Geldbörse! Bis zum Jahresende sollen hier mindestens 50 neue Balkonkraftwerke entstehen, und das ist eine richtig spannende Sache. Derzeit nutzen nur rund 20% der geschätzten 10.000 Haushalte in Weilheim Solarenergie, obwohl das Potenzial riesig ist. Bei der Stadt gibt es momentan etwa 2.000 Solaranlagen, darunter 470 Balkonkraftwerke. Klimamanagerin Angelika Baur hebt hervor, wie wichtig es ist, gerade ältere Menschen für die Vorteile der Solarenergie zu begeistern. Die Stadt plant sogar eine Sammelbestellung für Steckersolaranlagen – das bedeutet, bessere Konditionen für alle!
Das klingt doch nach einem Plan, oder? Die Idee ist, dass die Stadt nicht nur die Organisation übernimmt, sondern auch zwei Partner aus der Solarbranche auswählt, die alles von Verkauf bis Montage anbieten. Und das Beste: Vor-Ort-Aktionen und Hilfestellungen zur Auswahl und Installation sind ebenfalls in der Mache. Ein Balkonkraftwerk mit Speicher kostet zwischen 700 und 1.700 Euro, plus Montagekosten. Aber keine Sorge, Betreiber können jährlich zwischen 180 und 350 Euro an Stromkosten einsparen. Das ist doch ein Anreiz, oder? Außerdem haben auch andere Gemeinden im Landkreis Interesse an dieser Initiative, aber Weilheim macht den Anfang. Der Klimaausschuss hat die Ausschreibung und Sammelbestellung einstimmig unterstützt. Hier tut sich was!
Was sind eigentlich Balkonkraftwerke?
Vielleicht fragst du dich jetzt: Was genau sind diese Balkonkraftwerke überhaupt? Ganz einfach: Steckersolargeräte, wie sie offiziell heißen, bestehen aus einem oder mehreren Solarmodulen, einem Wechselrichter, einer Anschlussleitung und einem Stecker zur Verbindung mit dem Endstromkreis. Die technischen Vorgaben sind klar, die Modulleistung darf 2.000 Watt (Gleichstrom) und die Wechselrichterleistung 800 Watt (Wechselstrom) nicht überschreiten. Übrigens, im ersten Halbjahr 2024 wurden diese Geräte im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) definiert, was das Ganze noch einmal aufwertet.
Doch bevor du dir so ein Gerät zulegst, solltest du wissen, dass eine Anmeldung im Marktstammdatenregister erforderlich ist. Der Netzbetreiber prüft dann, ob dein alter Zähler vielleicht gegen einen neuen, modernen Zweirichtungszähler ausgetauscht werden muss. Aber keine Panik! Der Betrieb ist auch schon vor dem Austausch des Zählers erlaubt – das nennt man temporäre Duldung rückwärtslaufender Zähler. Wer also ein Balkonkraftwerk betreibt, kann sich auf eine Menge Vorteile freuen, solange alles richtig angestoßen wird!
Der Weg zu deinem eigenen Balkonkraftwerk
Falls du dich für die Installation eines solchen Geräts interessierst, ist es wichtig, einige Punkte zu beachten. Der Anschluss an die Haushaltssteckdose ist zulässig, wenn bestimmte Sicherheitsmaßnahmen erfüllt sind. Für leistungsstärkere Geräte ist jedoch eine spezielle Energiesteckvorrichtung oder ein Festanschluss durch eine Elektrofachkraft erforderlich. Wer sich traut, kann sich auch selbst um die Anmeldung kümmern – nur ein selbst angemeldetes Gerät hinter jedem bilanzierungsrelevanten Stromzähler ist zulässig. Und keine Sorge, der Austausch des Zählers bringt keine Mehrkosten mit sich!
Die Stadt Weilheim hat also Großes vor und könnte ein Vorreiter für den Landkreis werden. Wer weiß, vielleicht wird das der Beginn einer nachhaltigen Welle, die ganz Bayern erfasst. Und eines ist sicher: Die Sonne wird uns nicht enttäuschen – sie scheint immer weiter. Also, vielleicht ist jetzt der richtige Zeitpunkt für dich, über ein Balkonkraftwerk nachzudenken. Die Zukunft ist solar!
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