Schock am Welfen-Gymnasium: Verletzte Schülerinnen und ein festgenommener Verdächtiger
Ein besorgniserregender Vorfall hat am Welfen-Gymnasium in Schongau, Oberbayern, für Aufregung und Unruhe gesorgt. Am Mittwoch, dem 8. Juli 2026, wurden gegen 12:50 Uhr mehrere Anrufe bei der Polizei eingegangen, die von verletzten Personen berichteten. Sofort wurden alle verfügbaren Kräfte mobilisiert, dazu gehörten auch ein Polizeihubschrauber und zahlreiche Einsatzkräfte, um die Situation unter Kontrolle zu bringen.
Die ersten Berichte bestätigen, dass zwei 13-jährige Mädchen schwer verletzt wurden und umgehend ins Krankenhaus gebracht werden mussten. Glücklicherweise sind die beiden Jugendlichen mittlerweile außer Lebensgefahr. Die genauen Umstände, unter denen sie verletzt wurden, sind jedoch noch unklar. Die Polizei hat derzeit keine belastbaren Informationen, ob die Verletzungen durch Messerstiche verursacht wurden oder ob andere Umstände eine Rolle spielten.
Der mutmaßliche Täter
Der Verdächtige, ein 16-jähriger Junge, wurde noch am Schulgelände festgenommen und befindet sich jetzt in Polizeigewahrsam. Innenminister Joachim Herrmann äußerte sich über den Vorfall und bezeichnete ihn als „Amoklauf“. Der Täter hatte ein Messer und möglicherweise eine Schusswaffe bei sich, allerdings wurde nach Angaben der Polizei keine Schusswaffe gefunden, sondern lediglich Munition.
Ein weiterer Aspekt, der die Ermittlungen kompliziert macht, ist der Hintergrund des Täters. Berichten zufolge war er in psychiatrischer Behandlung und könnte möglicherweise ein ehemaliger Schüler des Welfen-Gymnasiums sein. Der Zusammenhang mit einer früheren Amok-Drohung wird ebenfalls geprüft. Es gab Gerüchte über zwei Täter, doch die Polizei hat bisher keine belastbaren Hinweise darauf gefunden und geht von einem alleinhandelnden Täter aus.
Die Reaktion der Schule und der Gemeinschaft
Die Lage an der Schule ist mittlerweile unter Kontrolle, und es wurden keine weiteren Gefährdungen gemeldet. Die Schulgemeinschaft, die aus über 800 Schülern und mehr als 80 Lehrkräften besteht, hat einen Schock erlitten. Um den Angehörigen und Eltern der betroffenen Schülerinnen beizustehen, wurde im Feuerwehrhaus in der Bahnhofstraße eine Anlaufstelle eingerichtet.
Die Schüler berichteten von einem Amokalarm, der zu chaotischen Zuständen führte. Es ist kaum vorstellbar, wie beängstigend und verwirrend so eine Situation für die Jugendlichen gewesen sein muss. Schongau hat etwa 12.000 Einwohner, und die Nachricht von diesem Vorfall hat sicherlich viele Menschen in der kleinen Stadt erschüttert.
Ermittlungen laufen weiterhin auf Hochtouren, um die genauen Hintergründe und das Motiv des Täters zu klären. Die Polizei bittet die Öffentlichkeit, den Bereich um das Welfen-Gymnasium zu meiden, bis die Situation vollständig geklärt ist. In einer Zeit, in der die Sicherheit an Schulen immer wieder in den Fokus rückt, bleibt zu hoffen, dass solche Vorfälle nicht zur neuen Normalität werden.
Ein modernes Nachrichtenportal muss für alle Menschen zugänglich sein. Deshalb haben wir unser Magazin mit VeloCore konsequent nach WCAG 2.1 und BITV 2.0 entwickelt – die barrierefreie Umsetzung verantwortete Daniel Wom.


