Heute ist der 7.07.2026 und in Weilheim-Schongau stehen die Vorbereitungen für ein ganz besonderes Fest auf der Agenda. Der Weilheimer Diakonieverein feiert in wenigen Tagen, genauer gesagt am 12. Juli 2026, sein 100-jähriges Bestehen. Ein stolzes Jubiläum, das gebührend gewürdigt werden soll! Die Apostelkirche wird zum Schauplatz dieser festlichen Veranstaltung, die sich wie ein roter Faden durch ein Jahrhundert der Nächstenliebe und Unterstützung für bedürftige Menschen zieht.

Bayerns Landesbischof Christian Kopp wird die Festpredigt halten – ein wahrhaftiger Höhepunkt, der die Verbindung von Glaube und sozialem Engagement unterstreicht. Seit seiner Gründung am 16. Januar 1926, als der Verein ins Vereinsregister eingetragen wurde, hat sich der Diakonieverein unermüdlich für die Unterstützung von Menschen in Not eingesetzt. Die Gründungssatzung, die im kirchlichen Archiv aufbewahrt wird, beschreibt den Vereinszweck klar und deutlich: Hilfe und Betreuung für bedürftige Mitmenschen. Ehrlich gesagt, in einer Zeit, in der die Welt oft etwas kalt wirkt, ist es so wichtig, solche Institutionen zu haben.

Rückblick auf 100 Jahre diakonische Arbeit

Bis in die Mitte der 1980er Jahre waren es die Gemeindediakonieschwestern, die sich mit Herzblut um die Hilfsbedürftigen kümmerten. Dekan Ludwig Hauck, der von 1976 bis 1996 tätig war, hat gerne und oft über die umfassende Arbeit dieser Schwestern berichtet. Ihr Engagement ist unvergessen. Heute übernimmt die Ökumenische Sozialstation diesen wichtigen Dienst, finanziert vom Diakonieverein, und sorgt damit dafür, dass die Tradition der Hilfeleistung fortgeführt wird.

Die gegenwärtige Vorsitzende, Pfarrerin Sabine Nagel, hebt die enge Verbindung zwischen Diakonie und Kirche hervor. Sie wird den Festgottesdienst um 10 Uhr eröffnen, begleitet von Dekan Jörg Hammerbacher. Auch Bürgermeister Tillman Wahlefeld und Regionalbischof i.R. Axel Piper werden Grußworte an die Gäste richten. Eine schöne Geste, die die Wertschätzung der Arbeit des Vereins unterstreicht.

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Ein Fest für die ganze Gemeinde

Nach dem Gottesdienst wird es einen musikalischen Empfang durch den Posaunenchor im Kirchhof geben. Ich kann mir lebhaft vorstellen, wie die Klänge der Blasinstrumente durch die Luft schweben – das wird sicher ein Fest für die Sinne! Aber das ist noch nicht alles: Rund um die Kirche wird es zahlreiche Angebote geben. Informationen über die „Weilheimer Tafel“ und die „Verborgenen Engel“ werden bereitgestellt, während Kinderchöre und das Musical „Der barmherzige Samariter“ für Unterhaltung sorgen. Und natürlich dürfen gute Speisen und Getränke nicht fehlen – ich kann es kaum erwarten, die verschiedenen Leckereien zu probieren!

In dieser Festwoche wird die Gemeinschaft spürbar: Die Menschen kommen zusammen, um zu feiern, zu erinnern und zu danken. Ein hundertjähriges Bestehen ist nicht nur ein Grund zum Feiern, sondern auch eine Gelegenheit, die eigene Geschichte zu reflektieren und die Weichen für die Zukunft zu stellen. Es wird spannend zu sehen, wie der Diakonieverein weiterhin seine wichtige Rolle in der Gesellschaft spielen wird. Die Menschen hier wissen, wie wichtig Zusammenhalt und Unterstützung sind – und das wird in den kommenden Tagen in Weilheim ganz besonders lebendig werden!

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