Heute ist der 17.07.2026, und die Stimmung in Penzberg könnte nicht besser sein. Hier findet die Frühjahrsvollversammlung des Kreisjugendrings (KJR) Weilheim-Schongau statt. Ein Ereignis, das nicht nur lokale Jugendvertreter zusammenbringt, sondern auch das Herzstück der jugendlichen Aktivitäten im Landkreis widerspiegelt. Mit der Eröffnung durch Michael Marksteiner, dem stellvertretenden Landrat, und Anette Völker-Rasor, der Jugendvertreterin der Stadt Penzberg, wird die Versammlung ganz offiziell eingeläutet. Beide sprechen in ihren Grußworten über die Bedeutung der Jugendarbeit und die Verantwortung, die damit einhergeht. Es ist einfach schön zu sehen, wie Engagement und Gemeinschaft hier großgeschrieben werden.

Christopher Halbich, der seit eineinhalb Jahren als Vorsitzender fungiert, hat in dieser Zeit viel bewegt. Er trat die Nachfolge von Sebastian Esser an und hat seither die Geschicke des KJR mit frischem Wind gelenkt. Unter seiner Leitung sind 31 Jugendorganisationen in unserem Landkreis aktiv – eine beeindruckende Zahl! Das zeigt, wie wichtig die Arbeit der Jugendleiter ist. Stolze 456 registrierte Jugendleiter-Karten (JuLeica) standen Ende 2025 zu Buche. Und es ist nicht nur eine Zahl: Diese engagierten Menschen betreuen mehr als 3000 Kinder in verschiedenen Freizeitmaßnahmen, die in den letzten Jahren bezuschusst wurden.

Ein Blick auf die Zahlen

Apropos Zahlen – der KJR finanziert sich zu 76 % über den Landkreis. Der Rest kommt von Teilnahme- und Belegungsgebühren, Zuschüssen, Spenden und sogar dem Verleih von Spielgeräten und Zirkusequipment. Zeltlager-Einnahmen sind zwar zufriedenstellend, aber die steigenden Betriebskosten und notwendigen Investitionen machen sich bemerkbar. Nicole Heigl hat Änderungen bei den Zuschüssen vorgestellt, die vor allem die Weiterbildungsmaßnahmen betreffen. Hier wird darauf geachtet, dass diese nicht verbandsspezifischen Interessen folgen. Nachhaltigkeit ist ein weiteres großes Thema, das bei Projekten besonders berücksichtigt wird – ein Schritt in die richtige Richtung!

Ein Rückblick auf die Aktionen des vergangenen Jahres zeigt, wie bunt das Programm war: Die U18-Bundestagswahl, der Auftaktworkshop „Weilheim hat Zukunft“, der Christopher Street Day oder das Werkel-Wochenende auf dem Ammer-Zeltplatz – alles Highlights, die das Engagement der Jugendlichen unterstreichen. Aber auch für dieses Jahr stehen bereits spannende Aktionen auf dem Plan, wie das Festival „Hammersound“ am 31. Juli in Peißenberg oder die „Halle der Jugend“ auf der „Orla“. Ein weiteres großes Event, die „Juleica-Fortbildung“ mit dem Titel „Mission Deeskalation“, verspricht, die Fähigkeiten der Jugendleiter weiter zu schärfen.

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Neuwahlen und neue Wege

Die Neuwahlen des Vorstands waren ein weiterer wichtiger Punkt der Versammlung. Christopher Halbich wurde erneut als Vorsitzender nominiert und gewählt, was sicherlich ein Zeichen für das Vertrauen in seine Arbeit ist. Nicole Heigl bleibt als Stellvertreterin an Bord, und auch die weiteren Vorstandsmitglieder haben sich bewährt: Sebastian Esser, Philipp Seemann, Thimo Wallkam und Dominik Basedow werden weiterhin ihre Erfahrungen einbringen. Kassenprüfer Fabiola Miller, Albert Schencking, Fabian Schmäling und Andreas Huber sorgen dafür, dass alles finanziell im grünen Bereich bleibt. Eine besondere Erwähnung verdient die Unterstützung durch ehemalige Vorsitzende und die einstige Landrätin Andrea Jochner-Weiß, die einstimmig bestätigt wurde. Das zeigt, dass hier ein starkes Netzwerk besteht!

Und während die Versammlung ihren Lauf nimmt, präsentiert Clemens Kühlem das Konzept für das Naturfreundehaus Weilheim. Ein Ort, der nicht nur für die Naturfreunde, sondern für viele Jugendgruppen eine wertvolle Anlaufstelle sein könnte. Der Fokus liegt klar auf ehrenamtlicher Mitarbeit, was in der heutigen Zeit wichtiger denn je ist. Die wenigen hauptamtlichen Angestellten kümmern sich um die Organisation, während die Leidenschaft und das Engagement der Ehrenamtlichen die Basis für all diese großartigen Projekte bilden. Es bleibt spannend, wie sich die Zukunft des KJR entwickeln wird, aber eines ist sicher: Die Jugend im Landkreis hat eine starke Stimme, die gehört werden will.

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