Am 11.07.2026 wurde in der Tiefstollenhalle in Peißenberg ein ganz besonderer Wirtschaftsempfang gefeiert, organisiert vom IHK-Regionalausschuss Weilheim-Schongau und der HWK München und Oberbayern. Rund 150 Gäste sind gekommen, um den Puls der Region zu spüren und die Chancen, die die Metropolregion München bietet, zu diskutieren. Klaus Bauer, der ehemalige IHK-Regionalausschuss-Vorsitzende, ließ es sich nicht nehmen, das Oberland als einen der besten Wirtschaftsstandorte in Bayern zu loben – und das ist nicht nur Geschwätz, sondern ein echtes Kompliment, das die Anwesenden wohlwollend zur Kenntnis nahmen.

Die motivierte Jugend, die in der Region heranwächst, wurde ebenso hervorgehoben. Es ist klar, dass diese jungen Leute die Zukunft gestalten werden. Stefan Schleicher, der neue Vorsitzende des Ausschusses, unterstrich die Vorteile, die Oberbayern mit sich bringt. Die Zahlen sprechen für sich: HWK-Präsident Franz-Xaver Peteranderl berichtete, dass 38% der Betriebe im Oberland dem Handwerk angehören – in München sind es gerade mal 6%. Ein klarer Vorteil, der die Region stark macht.

Herausforderungen und Chancen

Natürlich ging es nicht nur um Lobeshymnen. Peteranderl wies auch auf die Schwierigkeiten hin, die viele Betriebe plagen. Bürokratie und die Herausforderungen bei der Betriebsnachfolge sind Themen, die viele Unternehmer beschäftigen. Landrat Johann Bertl kündigte an, dass der Landkreis Weilheim-Schongau sich als Modellregion für Bürokratieabbau bewerben will. Das klingt nach einem mutigen Schritt, der die Region weiter voranbringen könnte.

Bertl hat noch mehr Pläne in der Hinterhand. Er möchte einen Wirtschaftsförderverein gründen, um konkrete Aufgaben zu definieren und die regionale Wirtschaft zu stärken. Mit dem Motto „Bilden, bauen, priorisieren“ zeigt er, dass es sowohl um Bildung als auch um Infrastruktur geht. Geplante Schulbauten in Penzberg, Peißenberg und Peiting könnten hier einen echten Mehrwert liefern. Bildung ist schließlich der Schlüssel zu einer erfolgreichen Zukunft.

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Ein Blick in die Zukunft

Ein weiteres spannendes Projekt ist das neue Ausbildungszentrum, das die HWK neben der Berufsschule am Narbonner Ring in Weilheim plant. Der Baubeginn ist für Ende 2028 oder Anfang 2029 vorgesehen. Hier wird nicht nur ein neuer Raum für Ausbildung geschaffen, sondern auch die Möglichkeit, junge Talente direkt vor Ort auszubilden und sie für die regionalen Betriebe zu gewinnen. Ein Schritt in die richtige Richtung!

Die anwesenden Gäste konnten die Aufbruchsstimmung förmlich spüren. Es gibt eine Menge zu tun, aber die Menschen in der Region sind bereit, diese Herausforderungen anzunehmen. Die Kombination aus einer dynamischen Wirtschaft, einer engagierten Jugend und dem Willen, die Dinge zu verbessern, lässt auf eine blühende Zukunft hoffen. Der Wirtschaftsempfang war nicht nur eine Veranstaltung, sondern ein Zeichen dafür, dass in Weilheim-Schongau die Uhren anders ticken: Hier wird nicht nur geredet, hier wird angepackt!

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