Am 21. Oktober 2026 war es endlich so weit: In Regensburg, bei einer feierlichen Veranstaltung, wurden 85 neue Mitarbeitende im Polizeipräsidium Oberpfalz willkommen geheißen. Was für eine aufregende Zeit für die Neuzugänge! Unter ihnen sind 63 Polizeivollzugsbeamte, 17 Polizeiangestellte und 5 Verwaltungsbeamte. Einige von ihnen haben ihren Dienst nach einer Ausbildung oder einem Studium begonnen, während andere aus verschiedenen Polizeipräsidien in die Oberpfalz gewechselt sind. Ein Neuanfang für viele, und das gleich in einem so wichtigen Berufsfeld.

Polizeipräsident Robert Fuchs und sein Stellvertreter Erwin Frankl hießen die neuen Kolleginnen und Kollegen herzlich willkommen. Fuchs betonte in seiner Ansprache die Bedeutung von Professionalität, Verlässlichkeit, Integrität und Rechtstreue – Eigenschaften, die in der Polizeiarbeit von größter Wichtigkeit sind. „Seid mutig und sprecht Fehler offen an“, forderte er die Neuen auf und versprach besonders bei schwierigen Einsätzen Unterstützung. Er ermutigte sie, ihre eigenen Perspektiven einzubringen und sich aktiv an der Weiterentwicklung der Polizeiarbeit zu beteiligen.

Ein Blick in die Einsatzzentrale

Nach dem offiziellen Teil der Feier gab es einen Empfang, bei dem die neuen Mitarbeitenden die Gelegenheit hatten, sich mit der Behördenleitung und anderen Präsidiumsvertretern auszutauschen. Ein persönlicher Kontakt, der in diesem Berufsfeld nicht zu unterschätzen ist! Außerdem erhielten die Neuzugänge einen spannenden Einblick in die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums. Hier wird die operative Arbeit der Polizei sichtbar, und ich kann mir vorstellen, dass viele von ihnen mit großen Augen durch die Räume geschlendert sind.

Die Feier wurde durch weitere Grußworte von Regierungsdirektorin Alexandra Dellawalle, Leiterin der Abteilung Polizeiverwaltung, und Polizeihauptkommissar Wolfgang Bayerl vom Personalrat ergänzt. Es war ein Moment, der sicherlich vielen von den Anwesenden im Gedächtnis bleiben wird. Allein die Vorfreude auf die neuen Herausforderungen und die Verantwortung, die mit der Polizeiarbeit einhergeht, kann einen ganz schön aufwühlen!

Die Anforderungen an die Neuen

Die bayerische Polizei hat seit dem 1. Januar 2011 eine klare Struktur für die Polizeiausbildung etabliert. Die neuen Mitarbeitenden können entweder in der 2. Qualifikationsebene (die früher dem mittleren Dienst entsprach) oder in der 3. Qualifikationsebene (ehemals gehobener Dienst) beginnen. Um sich für einen dieser Wege zu bewerben, sind einige Voraussetzungen nötig: Dazu gehören unter anderem die deutsche Staatsangehörigkeit, eine Mindestkörpergröße von 160 cm (Ausnahmen sind möglich) und ein Alter zwischen 17 und 30 Jahren am Einstellungstag. Die Auswahlverfahren sind anspruchsvoll, und das Bewerberfeld ist oft groß.

Die Ausbildung zur Polizeimeisterin oder zum Polizeimeister in der 2. QE dauert 29 Monate und findet in einem modularen System statt. Praktika bei örtlichen Polizeiinspektionen sind ebenfalls Teil des Programms, was bedeutet, dass die Neuen nicht nur Theorie lernen, sondern auch praktische Erfahrungen sammeln können. Es bleibt spannend, wie sich die neuen Kolleginnen und Kollegen entwickeln werden!

Die Zukunft der bayerischen Polizei

Das Polizeipräsidium Oberpfalz und die Bayerische Polizei sind weiterhin auf der Suche nach qualifiziertem Nachwuchs. Informationen zu Karrieremöglichkeiten sind online zu finden, und auch bei den Einstellungsberatern der Polizeiinspektionen in Regensburg, Amberg und Weiden in der Oberpfalz gibt es zahlreiche Anlaufstellen. Mit der aktuellen Begrüßung von 85 neuen Mitarbeitenden wird deutlich, dass die Polizei in der Oberpfalz auf einem guten Weg ist, um auch in Zukunft für Sicherheit und Ordnung zu sorgen.

Ich kann mir gut vorstellen, dass die neuen Mitglieder des Teams bereits jetzt mit einem Kribbeln im Bauch auf ihre ersten Einsätze warten. Und wer weiß, vielleicht wird der ein oder andere von ihnen schon bald eine tragende Rolle im Polizeiapparat übernehmen. Es bleibt spannend!