Unterallgäu im Wandel: Neue Stimmen, frische Ideen und ein Blick in die Zukunft
Heute ist der 21.07.2026 und in Unterallgäu ist einiges los. Die Bürgermeister-Dienstbesprechung im Landratsamt hat frischen Wind in die Diskussionen gebracht. Nach den Kommunalwahlen sind viele neue Gesichter an der Spitze der Gemeinden, und das macht die Sache spannend. Landrat Alex Eder hat gleich zu Beginn betont, wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen dem Landkreis und den Gemeinden ist. Das ist nicht nur bla-bla, sondern eine echte Notwendigkeit, um die Herausforderungen, wie bezahlbaren Wohnraum und die Sicherheit der Bevölkerung, anzugehen.
Ein zentrales Thema war der Wassercent, den Christian Baumann vorgestellt hat. Mit 10 Cent pro Kubikmeter Grundwasser soll ein Anreiz zur effizienten Nutzung unserer Wasserressourcen gesetzt werden. Die öffentlichen Wasserversorger können diesen Wassercent direkt auf die Verbraucher umlegen, was das Ganze nicht nur theoretisch, sondern handfest macht. Das ist ein Schritt in die richtige Richtung, um verantwortungsvoller mit unseren Ressourcen umzugehen.
Sicherheit und Vorbereitung auf Krisen
Die Sicherheit der Bevölkerung steht ganz oben auf der Agenda. Isabell Sittner-Zehner hat über das Hochwasserfrühwarnsystem informiert, das gerade rechtzeitig kommt – man denke nur an die Ereignisse des Jahres 2024. Die Erstellung eines Messnetzkonzepts ist geplant, um die neuralgischen Punkte im Landkreis zu identifizieren. Gemeinden sollen an der Finanzierung beteiligt werden, und sie müssen auch einen Alarmkalender für Krisen- und Kriegssituationen erstellen. Das klingt nach viel Bürokratie, aber es ist wichtig, dass man für den Ernstfall gewappnet ist.
Der Landrat hat klar gemacht, dass die Vorbereitung auf verschiedene Szenarien mehr als nur ein Lippenbekenntnis ist. Dabei wird die Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden und dem Landkreis entscheidend sein. Viele neue Bürgermeisterinnen und Bürgermeister haben frische Ideen und Perspektiven, die auf jeden Fall einen positiven Einfluss haben können.
Die Rolle der Landkreiswohnungsbau GmbH
Ein weiterer spannender Punkt war die Vorstellung der Landkreiswohnungsbau Unterallgäu GmbH (LKWB) durch Geschäftsführer Florian Schuster. Die LKWB, die zu 60% im Besitz des Landkreises ist, verwaltet stolze 549 Wohnungen und begleitet auch Neubauprojekte. In Zeiten, in denen bezahlbarer Wohnraum so dringend benötigt wird, ist das eine wichtige Aufgabe. Es geht schließlich nicht nur darum, vier Wände zu schaffen, sondern ein Zuhause für die Menschen zu gestalten.
Die ersten Schritte sind also gemacht, und es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die Zusammenarbeit zwischen den neuen Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern sowie dem Landkreis entwickeln wird. Alle sind gefordert, ihren Teil beizutragen, damit Unterallgäu nicht nur ein schöner Ort zum Leben bleibt, sondern auch sicher und zukunftsfähig ist.
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