Oberbayern dominiert: Landesliga Südost startet mit 18 Teams!
Die bayerische Fußballlandschaft steht vor einem spannenden Umbruch, denn die Fußball-Landesliga Südost wird ab der Saison 2025/26 zur reinen Oberbayern-Liga. Wie die Passauer Neue Presse berichtet, kommen 23 der insgesamt 90 bayerischen Landesligisten aus Oberbayern, davon bilden 18 Vereine die Gruppe Südost, die ab sofort aus ausschließlich münchenlastigen Teams besteht.
Zu den bekanntesten Vertretern dieser Liga zählt der Absteiger TSV Grünwald, der zusammen mit der SpVgg Unterhaching II die beiden Plätze aus der Bayernliga aufnimmt. Wer sich für die Südost-Liga interessiert, wird sich über den hohen Anteil an Mannschaften aus der Region freuen: Aus dem Fußball-Kreis Inn/Salzach sind fünf Vereine vertreten, was unterstreicht, dass diese Liga nicht nur eine große Bedeutung für die Region hat, sondern auch für die Entwicklung des Fußballs in Oberbayern sorgt.
Der neue Teilnehmerkreis
Das Teilnehmerfeld der Landesliga Südost für die Saison 2025/26 sieht folgendermaßen aus:
- TSV Grünwald (Absteiger/A)
- SpVgg Unterhaching II (A)
- TSV 1880 Wasserburg
- TSV Murnau
- 1. FC Garmisch-Partenkirchen
- VfB Hallbergmoos
- FC Unterföhring
- Kirchheimer SC
- TSV Kastl
- TSV 1860 Rosenheim
- ESV Freilassing
- Eintracht Karlsfeld
- FC Schwabing
- SB Chiemgau Traunstein
- SVN München (Neuling/N)
- SV Dornach (N)
- SV Aubing (N)
- FC Wacker München (N)
Die Liga startet am 19./20. Juli 2025, wobei die erste Woche mit einem vollen Terminkalender daherkommt. Der letzte Spieltag in diesem Jahr ist für den 29./30. November 2025 angesetzt, gefolgt von weiteren Begegnungen ab dem 28. Februar 2026 und dem Saisonende am 16. Mai 2026. Diese neue Struktur ist nicht nur für die Vereine, sondern auch für die Fans eine spannende Herausforderung, die den regionalen Zusammenhalt stärkt.
Eine Liga im Wandel
Die Landesliga Südost wird somit zur neuen „Bezirksoberliga“, und das nicht ohne Grund: In den letzten 12 Jahren ist die Zahl der Landesligisten aus Oberbayern stark angewachsen. Nach der Einschätzung von Heimatsport ist dieser Anstieg ein Zeichen für die positive Entwicklung des Fußballs in der Region.
Mit der Umstrukturierung der Oberbayernliga, die nun auch Mannschaften wie den TSV Eintracht Karlsfeld umfasst, wird deutlich, dass Oberbayern im Fußball einen eigenen Stempel aufdrücken möchte. Die Tatsache, dass 24 von 90 Landesligisten aus dieser Region kommen, ist einfach beeindruckend und zeugt von der Stärke des Amateurfußballs hier.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Marktverlagerung weg von den traditionellen bayerischen Klubs hin zu einem stärkeren Fokus auf die regionalen Mannschaften. Dies könnte nicht nur das Zuschauerinteresse steigern, sondern auch die Sponsoren und Förderer anziehen, die in lokalen Teams Potenzial sehen.
Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die neue Saison entwickelt und welche Vereine sich am Ende der Saison möglicherweise den Aufstieg in die Bayernliga sichern werden. Die Mannschaften sind bereit, und die Fans freuen sich auf packende Spiele. Auch für die Talente am Platz könnte dies die Chance sein, sich ins Rampenlicht zu spielen!
Für alle, die kein Spiel verpassen möchten, empfiehlt es sich, den Spieltag im FUSSBALL.de im Auge zu behalten und sich regelmäßig über die aktuellen Ergebnisse zu informieren.
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