In Bayern geht es heute bei den mobilen Radarkontrollen hoch her. Aktuell ist nur eine mobile Radarkontrolle in Kirchroth aktiv, die im Rahmen der ständigen Verkehrssicherheitsüberwachung durch die Polizei durchgeführt wird. Dies berichtet news.de. Hierbei passen die Polizisten ihre Kontrollen situationell an, um sicherzustellen, dass die Autofahrer ihre Geschwindigkeit der Verkehrssituation anpassen.

Bis heute um 14:37 Uhr wurde in der St2125, PLZ 94356 in Kößnach, eine Geschwindigkeitsmessung in einer 100 km/h-Zone erfasst. Dies zeigt, wie wichtig es ist, auch in scheinbar „langweiligen“ Geschwindigkeitszonen besonders aufmerksam zu sein.

Die rechtlichen Rahmenbedingungen

Die Nutzung von Radarwarnern oder Blitzer-Apps ist in Deutschland streng verboten. Das Gesetz sieht vor, dass elektronische Hilfsmittel, die Verkehrsüberwachungen anzeigen oder möglicherweise stören, nicht betrieben oder mitgeführt werden dürfen. Ein Verstoß gegen diese Regelungen kann mit einem Bußgeld von 75 Euro und einem Punkt im Fahreignungsregister geahndet werden, so adac.de. Dies gilt auch für Navigationsgeräte, die Blitzer anzeigen.

Innerhalb von Deutschland sind Geschwindigkeitskontrollen seit den 1950er Jahren ein fester Bestandteil des Straßenverkehrs, um Tempoverstöße zu ahnden und die allgemeine Verkehrssicherheit zu erhöhen. Sowohl stationäre als auch mobile Kontrollen kommen zum Einsatz, wobei die häufigsten Techniken Radaranlagen und Lasermessgeräte sind, wie bussgeldkatalog.de erläutert.

Vorsicht vor Blitzerfallen

Die Tatsache, dass im Straßenverkehr immer wieder Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt werden, macht es erforderlich, das eigene Fahrverhalten regelmäßig zu hinterfragen. Für Fahranfänger besonders riskant: Sie müssen, bei Überschreitungen von mehr als 21 km/h, mit einer Verlängerung der Probezeit und der Teilnahme an einem Aufbauseminar rechnen. Zudem werden Toleranzen bei den Messergebnissen abgezogen – 3 km/h bei Geschwindigkeiten bis 100 km/h und 3% über dieser Marke.

In Bezug auf Radarwarner zeigt sich ein buntes Bild europäischer Regelungen. Während in Ländern wie Belgien und Frankreich hohe Geldstrafen drohen, gibt es in anderen Ländern wie Kroatien oder Rumänien weniger restriktive Vorschriften.

Unterm Strich heißt es also für alle Verkehrsteilnehmer in Kirchroth und Umgebung: Immer den Fuß vom Gas nehmen und aufmerksam bleiben, denn die nächste Radarkontrolle kann schneller kommen als man denkt!