Die Eishockey-Welt in Straubing hat sich am Mittwoch wieder etwas verändert. Die Straubing Tigers geben die Trennung von Assistant Coach Marc-André Gragnani und Verteidiger Ryan Merkley bekannt. Ein Schritt, der wohl nicht ganz ohne Emotionen vonstattengeht, denn wie man so schön sagt: „Wenn die Wellen der Veränderung kommen, muss man sich entscheiden, ob man surfen oder untergehen will.“

Gragnani, der im Jahr 2025/26 zu den Tigers kam, war nicht nur ein talentierter Spieler, sondern auch eine frische Trainerstimme. Er wurde 2005 von den Buffalo Sabres gedraftet und hat seine Karriere als Spieler vor seinem Wechsel nach Straubing abgeschlossen. Nun steht er vor einer neuen Herausforderung, und man darf gespannt sein, wo es ihn hinzieht. Ryan Merkley, ein 25-jähriger Kanadier, trat erst im November 2025 bei und hatte seine erste Station in der PENNY DEL. In seinen 26 Hauptrundenpartien konnte er zehn Scorerpunkte verbuchen und auch in den Playoffs zeigte er sein Können mit sechs Punkten in sechs Spielen. Als mobiler, offensiv ausgerichteter Verteidiger hat er das Spiel der Tigers zweifellos bereichert. Es bleibt die Frage: Welche neuen Wege werden sie nun einschlagen?

Ein Blick auf die Transfers

Die Eishockey-Landschaft ist nie still, das wissen wir alle. In den letzten Tagen haben sich zahlreiche Transfers in der PENNY DEL vollzogen. So hat der ERC Ingolstadt Kevin Maginot von den Löwen Frankfurt verpflichtet – ein 28-Jähriger, der mit einem Zweijahresvertrag in die neue Saison startet. Auch die Augsburger Panther haben einen kanadischen Mittelstürmer, Zachery „Zack“ Mitchell, vom HC Ambrí-Piotta an Land gezogen. Und dann wäre da noch Adler Mannheim, die ihre Trainerposition mit Jeff Hill besetzen, der als Assistenztrainer neben Curt Fraser unter Headcoach Johan Lundskog arbeiten wird.

Die Löwen Frankfurt hingegen haben Cody Kunyk verpflichtet, um ihre Kontingentstelle zu füllen. Es ist immer wieder spannend zu sehen, wie sich die Teams neu aufstellen. Die PENNY DEL, die 1994 ins Leben gerufen wurde, bleibt die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse mit ihren 15 Profi-Clubs. Und für die Eisbären Berlin bleibt es spannend – sie sind der aktuelle DEL-Rekordmeister mit insgesamt acht Meisterschaften. Was wird die kommende Saison bringen? Das bleibt abzuwarten!