Am 1. Juni 2026, in dieser lauen Frühlingsluft, die man in Starnberg so gerne genießt, gibt es Neuigkeiten aus der Welt der Genossenschaften. Die VR Bank Starnberg-Zugspitze eG hat einen bedeutenden Schritt nach vorne gemacht – und das gleich in mehreren Dimensionen!

Im März 2026 wählten die Mitarbeitenden der Genossenschaftsbank neun Arbeitnehmervertreter in den Aufsichtsrat. Das ist nicht einfach nur eine Zahl, sondern ein klares Zeichen für Mitbestimmung und Engagement. Bei der ersten Sitzung des neuen Aufsichtsrats am 19. Mai im malerischen Kloster Andechs wurden dann die Weichen für die Zukunft gestellt. Thomas Vogl, der Vorstandsvorsitzende, hat es in seiner Ansprache auf den Punkt gebracht: Verlässlichkeit, regionale Nähe und langfristige Stärke sind die Werte, die die Bank leiten sollen.

Ein Aufsichtsrat für die Region

Die jüngste Erweiterung des Aufsichtsrats ist das Resultat der Fusion der VR Bank Starnberg-Herrsching-Landsberg eG mit der VR-Bank Werdenfels eG. Diese Fusion bringt nicht nur neue Perspektiven, sondern erfüllt auch die Vorgaben des Drittelbeteiligungsgesetzes, das vorschreibt, dass bei Genossenschaften mit mehr als 500 Mitarbeitenden ein Drittel der Aufsichtsratsmitglieder aus der Belegschaft stammen muss. So besteht der Aufsichtsrat der VR Bank Starnberg-Zugspitze nun aus insgesamt 27 Personen – ein buntes Potpourri aus Erfahrungen und Meinungen.

Ein wichtiger Punkt, den Martin Jocher, der stellvertretende Vorstandsvorsitzende, hervorhob, ist die Notwendigkeit, die Sichtweisen der Mitarbeitenden nach der Fusion zusammenzuführen. Denn schließlich sind es die Angestellten, die das Herz der Bank bilden. Dr. Thomas Schulz bleibt Vorsitzender des Aufsichtsrats und wird sicher sein Bestes geben, um diese Vielfalt zu einem harmonischen Ganzen zu vereinen.

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Der Weg zur Mitbestimmung

Doch was macht die Struktur einer Genossenschaft eigentlich aus? Laut der Satzung einer Genossenschaft sind die zentralen Organe die Generalversammlung, der Vorstand und der Aufsichtsrat. Die Generalversammlung, das höchste Organ, besteht aus allen Mitgliedern und hat somit die Macht, Grundsatzentscheidungen zu treffen. Sie wählt den Aufsichtsrat und den Vorstand und stellt den Jahresabschluss fest. Einmal jährlich trifft man sich, um die strategische Ausrichtung zu besprechen – ein wichtiges Event, das den Puls der Genossenschaft misst.

Der Aufsichtsrat berät und kontrolliert den Vorstand und hat sogar die Möglichkeit, Vorstandsmitglieder vorläufig zu entheben. Das zeigt, wie wichtig die Rolle des Aufsichtsrats ist, besonders in Zeiten des Wandels. Genossenschaften mit mehr als 20 Mitgliedern sind verpflichtet, einen Aufsichtsrat zu haben, und in Starnberg ist man nun bestens aufgestellt, um den Herausforderungen der Zukunft zu begegnen.

Ein Blick in die Zukunft

Es wird spannend sein zu beobachten, wie sich die Dynamik innerhalb des neuen Aufsichtsrats entwickelt. Mit einer Mischung aus frischem Wind und bewährtem Wissen ist die VR Bank Starnberg-Zugspitze bereit, die Herausforderungen der kommenden Jahre anzugehen. Die Mitglieder, die nun auch aktiv im Aufsichtsrat vertreten sind, bringen frische Perspektiven mit, die vielleicht den einen oder anderen Stein ins Rollen bringen werden. Die Tradition der Genossenschaftsbewegung, die auf Mitbestimmung und Solidarität basiert, wird hier in Starnberg lebendig gehalten.

In einer Welt, die sich rapide verändert, ist es wichtig, dass Banken wie die VR Bank Starnberg-Zugspitze ihren Mitgliedern eine Stimme geben und gleichzeitig die Region im Blick behalten. Mit einem starken Aufsichtsrat und engagierten Mitarbeitenden ist die Bank bestens gerüstet, um auch in Zukunft die Herausforderungen zu meistern und den Menschen in der Region ein verlässlicher Partner zu sein.