Heute ist der 12.05.2026 und in Starnberg weht ein frischer Wind durch die politische Landschaft. Stefan Frey, der Landrat des Landkreises Starnberg, hat in der konstituierenden Sitzung des Kreistags einige bedeutende Änderungen vorgeschlagen. In seiner ersten Amtszeit, die bis 2026 dauert, hatte er bislang drei Stellvertreter: Matthias Vilsmayer von den Freien Wählern, Georg Scheitz von der CSU und Britta Hundesrügge von der FDP. Nun plant Frey, die Anzahl der Stellvertreter auf fünf zu erhöhen, was auf die gestiegenen Anforderungen an die politische Arbeit hinweist. Man kann sagen, das ist ein mutiger Schritt!

Georg Scheitz wurde bereits als Vize-Landrat vorgeschlagen und erhielt mit 54 Ja-Stimmen eine klare Unterstützung. Doch das ist noch nicht alles! Weitere Kandidaten für die neuen Stellvertreterposten sind Manfred Walter von der SPD, Marlene Greinwald von den Freien Wählern, Martina Neubauer von den Grünen und erneut Britta Hundesrügge von der FDP. Die Wahl verlief insgesamt harmonisch, da alle weiteren Stellvertreter per Akklamation mit großer Mehrheit gewählt wurden. Ein Zeichen für die Zusammenarbeit über Parteigrenzen hinweg?

Neue Gesichter in Fürth

<pWährend in Starnberg frischer Wind weht, hat auch der Fürther Kreistag seine neue Amtsperiode eröffnet. In einer Sitzung, die am Montag stattfand, wurde Michael Bischoff von der SPD zum neuen Stellvertreter des Landrats gewählt. Ein weiterer Schritt in die Zukunft, könnte man sagen! Adelheid Seifert von der CSU bleibt als weitere Stellvertreterin an Bord, während Felix Kißlinger von den Freien Wählern ein zusätzliches Amt einnimmt – das erste Mal gibt es in dieser Wahlperiode einen zusätzlichen Stellvertreterposten. Die CSU hat jetzt auch ihren Platz in der Mitte des Sitzungssaals eingenommen, was zeigt, dass sich hier einiges bewegt.

Michael Bischoff bringt eine Menge Erfahrung mit, war er doch Fraktionsvorsitzender der SPD im Kreisverband Fürth-Land und arbeitet hauptberuflich für den Caritasverband. Adelheid Seifert, Fachwirtin im Sozialwesen und Kreisvorsitzende der Frauen-Union, hat ebenso viel zu bieten. Und Felix Kißlinger, Geschäftsführer der Freien Wähler im Kreis Fürth und Fraktionsvorsitzender im Oberasbacher Stadtrat, wird mit seinem Hintergrund als Handelsfachwirt eine spannende Ergänzung sein.

Ein Blick in die Zukunft

Die Veränderungen in beiden Landkreisen sind mehr als nur organisatorische Neuerungen; sie zeigen das Bestreben, die politischen Strukturen an die aktuellen Anforderungen anzupassen. In einer Zeit, in der die Herausforderungen an die Kommunalpolitik stetig wachsen, ist es wichtig, dass die Vertreter aus verschiedenen Parteien zusammenarbeiten und ihre Kräfte bündeln. Ob in Starnberg oder Fürth, die neuen Stellvertreter werden sicherlich gefordert sein, um den Bedürfnissen der Bürger gerecht zu werden.

Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die politischen Geschicke in den nächsten Jahren entwickeln werden. Die Wähler haben mit ihren Stimmen die Weichen gestellt, und nun liegt es an den neuen Akteuren, ihre Versprechen einzulösen und die Region voranzubringen. Wer weiß, vielleicht gibt es bald noch mehr überraschende Wendungen in der bayerischen Kommunalpolitik!