Digitale Durststrecke am Ammersee: Herrsching kämpft um schnelles Internet
Heute ist der 17.06.2026 und in Herrsching, dieser charmanten Gemeinde am Ammersee, gibt es momentan eine ganz schöne digitale Durststrecke. Trotz der verlockenden 5G-Anzeige auf unseren Handys, sind die mobilen Daten für Telekom-Kunden alles andere als flott. Ein echter Krampf! Der Grund für diese lahme Datenübertragung? Der Abriss des Funkmasts von „Karlas Kaffeehaus“ an der Seestraße. Ein Ort, der nicht nur für seinen Kaffee bekannt ist, sondern auch für seine zentrale Rolle in der Mobilfunkversorgung.
Nun, die Telekom hat sich die Sache wohl etwas zu einfach vorgestellt. Ein Ersatzmast soll bis 2027 errichtet werden, aber wo der genau stehen wird, steht noch in den Sternen. Die Suche nach einem neuen Standort läuft – und wir alle wissen, wie lange so etwas dauern kann. Bürgermeister Christian Schiller hat die besorgten Bürger informiert, dass der Glasfaserausbau in Herrsching unter den 14 Landkreisgemeinden nur Platz 11 belegt und bis 2030 oder 2035 nicht wirklich vorankommen wird. Das klingt nach einer echten Geduldsprobe!
Die digitale Kluft in Herrsching
Ein Blick auf die Zahlen zeigt den Zustand der Internetversorgung: 54% der Verbraucher in Herrsching sind mit DSL-Verbindungen von 250 Mbit/s versorgt. Das ist immerhin eine Basis, aber alle Anschlüsse haben mindestens 16 Mbit/s über Kupfer. Wer höhere Geschwindigkeiten braucht – also alles über 1000 Mbit/s – muss auf Kabel oder Glasfaser hoffen. Und das ist genau das Problem: Der Anschluss bis in die Haushalte fehlt, obwohl einige Stadtteile bereits angeschlossen sind. Die Kosten für einen individuellen Internetanschluss können dabei schnell fünfstellig werden, abhängig von der Entfernung zum nächsten Verteilerkasten. Das lässt uns natürlich in der digitalen Steinzeit zurück.
Die Telekom hat jüngst die klägliche Mobilfunkversorgung im Ortskern erkannt – besser spät als nie, könnte man sagen. Um die Situation zu verbessern, sucht die Telekom nach zwei weiteren Standorten in Mühlfeld und Rausch oder Lochschwab für neue Mobilfunkmasten. Doch das ist nur die halbe Miete, denn eine Selbstverpflichtung aus 1999 verbietet Mobilfunkanlagen auf gemeindeeigenen Immobilien. Bürgermeister Schiller denkt darüber nach, diese Entscheidung zu überprüfen. Vielleicht kann ein bisschen frischer Wind ja helfen, die digitale Wüste in Herrsching zu befeuchten!
Netzabdeckung und Zukunftsperspektiven
Wer sich über die aktuelle Netzabdeckung informieren möchte, hat die Möglichkeit, die interaktive Netzabdeckungskarte der Telekom zu nutzen. Hier können Nutzer ganz einfach ihre Adresse oder die Koordinaten eingeben und erfahren, welche Mobilfunknetze (2G, 4G, 5G) und Festnetz-Dienste in der Region verfügbar sind. Diese Übersicht ist besonders hilfreich, um zu sehen, wo es HotSpots gibt und welche Glasfaser-Ausbauprojekte geplant sind. Eine praktische Sache, gerade wenn man die eigene Internetversorgung in die Hand nehmen möchte!
Die Telekom hat auch Informationen über die geplanten Ausbaustellen in der Region parat. Das gibt uns zumindest einen kleinen Lichtblick für die Zukunft – auch wenn es bis zur tatsächlichen Umsetzung noch ein weiter Weg ist. Jetzt heißt es für die Herrschinger, Geduld zu bewahren und die Hoffnung auf flottes Internet nicht aufzugeben. Denn eines ist sicher: Ohne eine solide digitale Infrastruktur wird es schwer, im 21. Jahrhundert Fuß zu fassen. Und auch wenn wir auf dem Weg dorthin ein paar Umwege nehmen müssen, bleibt die Vorfreude auf das, was kommen mag, bestehen!
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